TransGrancanaria 2017 – zwischen Volksfest und Leckerbissen für Naturliebhaber

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Der TransGrancanaria ist nun schon ein paar Tage her, doch der Bericht von Markus Fohr, der uns vor ein paar Tagen erreichte, ist mehr als die Schilderung eines Erlebnisses.

Markus Fohr ist leidenschaftlicher Läufer und Bierbrauer, Biersommelier und Bierjournalist und hat als solcher bereits die beiden Bücher “Besser leben mit Bier” und “Noch besser leben mit Bier” verfasst. Als Geschäftsführer der Lahnsteiner Brauerei und Familienvater sowie als Teilnehmer hochrangiger bieriger Wettbewerbe, muss das Laufen manchmal auf der Strecke bleiben. Doch trotz aller beruflicher und privater Verpflichtungen ist Markus Fohr auch ein Reisender in Sachen Laufsport. Auch dabei steht der Genuss im Vordergrund.

Es ist Donnerstag, 23. Februar 2017. Gerade ist der Zug losgerollt der mich zum Flughafen bringen soll. Das Abenteuer Transgrancanaria beginnt… . Die Vorbereitung auf dieses Abenteuer war so ganz anders als sonst. Es ist nun einmal Ende Februar. Die letzten Monate waren die dunkelsten und die kältesten des Jahres. So hieß es, sich warm anzuziehen, heißes Getränk in die Trinkblase einzufüllen und diese mit einer Isolationshülle zum umschließen. Oft änderte sich die eigentlich geplante Laufstrecke kreativ. Unten im Rheintal liegt meist kein Schnee. Oben im Taunus, Westerwald, Eifel oder Hunsrück herrscht geschlossene Schneedecke – auch halbwegs laufbar. Doch dazwischen liegt die “Todeszone”, in der es tagsüber taut und nachts friert. Hier verwandeln sich gut zu laufende Forstwege in Rutschbahnen. Diese gilt es genauso vorsichtig zu behandeln wie die Bedürfnisse von Familie und Freunden. An lange Trainingseinheiten im Sommer sind alle gewöhnt – dass gerade ich einmal mit dem Spruch “ich trainiere morgen” früher von einer Karnevalssitzung verschwinde, das gar nicht. Und dennoch: Das war die vielleicht beste Vorbereitungszeit meines Lebens. Keine Zerrung, keine Erkältung und keine sonstigen Wehwehchen tauchten in den Monaten vor dem Transgrancanaria auf. So gehe ich mit Achtung aber auch mit Selbstvertrauen in dieses Rennen über 123,7 km quer durch Gran Canaria. Den kompletten Bericht gibt es in unserem Blog unter inside.soq.de

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