Nachhaltig und regional – SALEWA setzt auf Alpine Wool

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Anzeige | Bild: ©SALEWA | Storyteller Labs

SALEWA setzt mit Alpine Wool auf eine neues, nachhaltiges Konzept, das vor allem auch regionale Kreisläufe unterstützt. Im Interview erläutern CSR Managerin Ruth Oberrauch und Senior Product Manager Textile Mark McCarthy das neue Konzept.

Als Tochter der Unternehmerfamilie, verantworten Sie, zusammen mit einem vierköpfigen CSR-Team, den Bereich Nachhaltigkeit. Für den Winter 2019/2020 launcht SALEWA ein neuartiges Isolations- Konzept. Wie kam es zu der Entscheidung?


Ruth Oberrauch: Wolle hat bei uns in Südtirol eine lange Tradition und wird seit Jahrhunderten, aufgrund der robusten, wärmenden Eigenschaften, für funktionale Bekleidung am Berg verwendet. In unserem Familienunternehmen ist Wolle seit mehr als 150 Jahren in der DNA verankert. Z.B. hat mein Großvater dem Lodenstoff in Italien zu großer Beliebtheit verholfen. SALEWA ist eine Bergsportmarke, die tief mit der Heimat verwurzelt ist. Wir entwickeln unsere Produkte insbesondere für Bergsportler, die unsere Werte und unsere Philosophie teilen. Der Grundgedanke des Alpine Wool-Konzepts vereint Nachhaltigkeit, Funktion und Tradition. Das natürliche Material, das hervorragende Isolations-Eigenschaften besitzt, interpretieren wir neu und verarbeiten es den Kundenbedürfnissen entsprechend.

Mark McCarthy, Sie kennen das Alpine Wool-Konzept bis ins kleinste Detail. Als Senior Product Manager Textile waren sie von Beginn an der Entwicklung beteiligt. Was konkret bietet SALEWA Bergsportlern mit Alpine Wool?

Mark McCarthy: Wir subsumieren unter dem Dach Alpine Wool unterschiedliche Kategorien: Alpine Wool Perform, Alpine Wool Warm, Alpine Wool Active und Alpine Wool Iconic. Diese vier Kategorien unterscheiden sich im Hinblick auf den Material-Mix und die daraus resultierende Wärmeleistung und Atmungsaktivität.
Unsere neue Pedroc Hybrid Alpine Wool Perform Jacke, die im Übrigen mit dem ISPO Winner Award 2019 ausgezeichnet wurde, basiert z.B. auf Wolle von Tiroler Bergschafen.

Ruth Oberrauch: Es liegt auf der Hand und liegt uns am Herzen, regionale Kreisläufe zu unterstützen. Die Wolle der Tiroler Bergschafe bietet sich an, da wir lokale Bergbauern unterstützen, deren Tierhaltung absolut fair und transparent ist und somit zugleich ein Material nutzen, dass von Natur aus vorhanden und mit großartiger Funktion, z.B. dem erhöhten Lanolin-Gehalt, versehen ist.

Mark McCarthy: Damit wir dem hohen Anspruch an hybrider Funktion – also wärmender Isolation und dennoch Atmungsaktivität – gerecht werden, verwenden wir in der Alpine Wool Perform Kategorie zusätzlich wärmereflektierende Celliant-Mineralien.

Was genau ist Celliant?

Mark McCarthy: Celliant ist ein Gemisch aus 13 unterschiedlichen thermo-reaktiven Mineralien, die mit recycelten Polyesterfasern kombiniert werden. Die natürliche, robuste Wolle wird – nach einer Oxy-Wash-Behandlung – mit diesen Fasern verwoben und garantiert jedem Bergsportler langanhaltende Wärme sowie Schutz vor Kälte und Nässe – insbesondere auch bei Aktivitäten mit stark wechselnder Intensität.

Alpine Wool Perform steht also insbesondere für hybride Technologie. Was darf der Kunde erwarten, wenn er auf ein Produkt aus der Alpine Wool Iconic-Kollektion setzt?

Ruth Oberrauch: Neben dem Support regionaler Kreisläufe ist ein weiterer Ansatz unserer Philosophie, vorhandene Materialien bestmöglich wieder zu verwenden. Wir setzen uns verstärkt für Upcycling-Projekte ein und werden dies auch in Zukunft forcieren. Die Kategorie Alpine Wool Iconic beinhaltet z.B. die Fanes Sarner Light Alpine Wool Iconic Jacke. Ein Produkt, das zu 100% aus recyceltem Wollgarn besteht und in Italien gefertigt wird. Das Produkt verkörpert die traditionsreiche Sarner Strick-Technik, ist zeitlos-modern, nachhaltig und im Hinblick auf das Einsparen von Wasser, Energie und C02 ebenfalls ein Vorzeige-Projekt.

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