IRONMAN Maastricht-Limburg – das Triple, Teil 4

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Der Plan war für 10 bis 16 Tage zu lieben Bekannten ins Trainingslager nach Bayern zu reisen, um dort das Hauptaugenmerk der IRONMAN Vorbereitungen auf das Radfahren zu legen.

Neue Trainingsreize setzen, neue Umgebungen erkunden, Bergpanoramen genießen und ganz nebenbei noch nette Menschen treffen. So weit der Plan. Die Realität hat diesen Plan allerdings über den Haufen geworfen. De facto habe ich genau zwei Tage bei einer lieben Freundin in Südhessen trainiert. Und das war’s dann auch schon. Nicht weit weg von meinem Wohnort und nur kurz und doch habe ich neue Motivation getankt. Andere Wege fahren, das tut auch mal nur für kurze Zeit gut. Ansonsten versuche ich derzeit möglichst viele lange Trainingseinheiten in die Woche zu packen bzw. mein Trainer macht das. Quasi als „Entschädigung“ für das Trainingslager, das keines war. Motiviert bin ich trotzdem, denn die Ferienwohnung in Maastricht für den IRONMAN im August ist schon gebucht. Aber das Saison Ziel wird dieses Jahr ohne Trainingslager verfolgt. 

Foto: Tanja Ebbers

Die Frage wer oder was nun den Plan vom Trainingslager durchkreuzt hat, ist mit vier Pfoten zu beantworten. Wie heißt es beim „Kleinen Prinzen“ so schön: „Du bist dein Leben lang für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast“. Und weil nun einer der Hunde so ganz und gar schwächelt, ist es meine Verantwortung, mich um ihn zu kümmern, solange er noch bei uns sein kann. Und das wiederum ist viel wertvoller als jedes Trainingslager dieser Welt, denn der Dank ist unvoreingenommene Liebe und Vertrauen von einem Geschöpf, das die ersten 12 Jahre seines Lebens ein düsteres Dasein fristen musste. Leben ist eben nicht planbar und genau das macht es auch aus.

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