Auf der Fahrt nach Seefeld zum Startort der ersten Etappe der neugestalteten SALOMON 4 TRAILS machte sich Nostalgie breit.

Ich erinnerte mich an meine ersten Jahre als Trailrunner und daran, wie vor 15 Jahren ein paar Verrückte beim GORE-TEX Transalpine Run in Etappen über die Alpen flitzten. Es war eine eingeschworene Gemeinschaft, in der der Leistung aller höchster Respekt gebührte. Eine Zeit, die nicht wiederkehrt, eine Zeit, in der das Trailrunning in den Kinderschuhen steckte. Eine Teilnahme an den „ehemaligen“ SALOMON 4 TRAILS , die zum letzten Mal vor vier Jahren stattgefunden hatten, verhinderte in der Vergangenheit  meine berufliche Pflichten.

Panorama im Abendlicht auf der Rosshütte / Foto: Harald Bajohr

Mittlerweile ist Trailrunning etabliert und die PLAN B event GmbH hat den SALOMON 4 TRAILS mit einem neuen Konzept neues Leben eingehaucht. Kürzere Etappen mit einem langfristigen Ziel, namentlich dem, in vier Jahren den Gardasee zu erreichen das sogar Hiker in Angriff nehmen können. Für mich sind viele Jahre ohne eine PLAN B Veranstaltung vergangen und auch wenn sich die Szene verändert und weiterentwickelt hat, für mich ist die Rückkehr zu einer PLAN B Veranstaltung ein Gefühl, als kehrte ich nach langen Jahren wieder zurück nach Hause. Nach vielen Jahren der Abstinenz mit offenen Armen empfangen zu werden, gibt einfach ein herzlich-gutes Gefühl.

Alte Weggefährten / Foto: Harald Bajohr

Dass ich einigen ehemaligen Weggefährten vergangener Tage bei den SALOMON 4 TRAILS reloaded erneut begegne, erfreut mich. Alte Eisen glühen noch und so treffe ich bereits am Münchener Hauptbahnhof auf Neil Rhodes, der mir bei all meinen fünf Teilnahmen am GORE-TEX Transalpine Run immer wieder über den Weg lief. Wir schwärmen während der Fahrt nach Seefeld von vergangenen Zeiten und blicken überrascht von der dahinrennenden Zeit in die Zukunft der nächsten vier Tage. 

Während Neil nach unserer Ankunft schnell in sein Hotel eincheckt, mache ich mich auf zur Abholung der Startunterlagen. Die wirklich riesige Eventtasche nimmt mir schon einmal die erste Sorge der logistischen Herausforderung. Da passt wirklich alles rein. Auch ansonsten ist alles wie immer bei einer PLAN B Veranstaltung: Perfekt organisiert!

Bei der abendlichen Pasta Party auf der Rosshütte bekommen wir schon einmal einen ersten Eindruck einer wunderbaren Kulisse, die uns morgen auf der ersten Etappe erwarten wird. Aber auch von den vielen Höhenmetern, die vor uns liegen. Noch schnell das Briefing mitgenommen gilt es jetzt noch, die Vorbereitungen für den Start morgen zu treffen. Mit einem guten Gefühl, mit einem Zuhause-Gefühl schaue ich auf die mich umgebenden Gipfel. Nur wer seine Komfortzone verlässt, wird reich belohnt.

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