KÄSTLE erhält eigene Produktion in Tschechien 

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Foto: Kästle GmbH, Daniel Zangerl

Der österreichische Skihersteller wächst mit neuer Mehrheitseigentümerin kontinuierlich weiter. Hinter der Traditionsmarke Kästle liegt ein spannendes Jahr.

Die tschechische Firma ConsilSport des ehemaligen Skirennläufers Tomáš Němec hat im März 2018 die Mehrheitsanteile übernommen. Mit 1. Februar bekommt Kästle nun neben dem Produktionsstandort in Hohenems eine zweite Produktionsstätte in Nové Město na Moravě (CZ). Nicht weniger als 28 neue Skimodelle werden auf der ISPO präsentiert: Mit drei Langlauf-Modelllinien feiert Kästle sein Comeback im nordischen Bereich. 

Tomáš Němec hat nicht nur in der Industriebranche einen sehr bekannten Namen als erfolgreicher Unternehmer, er ist zudem ein leidenschaftlicher Skifahrer und ehemaliger Skirennläufer. Mit der tschechischen Firma ConsilSport hat er es sich zum Ziel gesetzt, eine bedeutende Unternehmensgruppe in der Sportindustrie aufzubauen. “Um die Kästle-Wachstumsziele im Premiumsegment zu erreichen, ist es wichtig, dass Kästle einen eigenen modernen Fertigungsbetrieb für die Serienproduktion erhält. Das ist durch das Einbringen einer bereits bestehenden Produktionsstätte in Nové Město na Moravě, welche fortan unter „Kästle“ betrieben wird, möglich. Ich freue mich gemeinsam mit dem Kästle- Team in Hohenems den nächsten Gipfel am Wachstumskurs erklimmen zu können“, so Němec. 

Zur Gruppe gehören nun neben der Kästle GmbH mit Hauptsitz in Hohenems und deren Töchtern in der Schweiz und den USA, die Kastle CZ, a.s. mit einer jährlichen Produktionskapazität von 100.000 Paar Ski für Kästle und andere Marken. Das Headquarter von Kästle bleibt in Hohenems bestehen und wurde in den letzten Monaten personell aufgestockt. In der dort angesiedelten Ski-Manufaktur konzentriert man sich auf Forschung und Entwicklung sowie die Kleinserienproduktion und Fertigung von Composite Teilen. So werden dort etwa die Kunstbahn-Rodel der österreichischen Nationalmannschaft und dem Internationalen Rodelverband gebaut. 

Mit über 30 Jahren Expertise aus dem Langlauf-Weltcup meldet sich Kästle mit eigener Rennsportabteilung und drei Langlauf-Modelllinien sowie Sprungski im nordischen Bereich zurück. Erstmals bringt Kästle Wettkampfski aus dem Weltcup 1:1 in Serie und bietet somit allen Athleten und jenen, die schnell sein wollen eine unschlagbare Performance mit maximaler Energieübertragung und Präzision beim Laufen. 

Die Vogue-Damenlinie feiert mit drei Modellen ihr großes Comeback. Was alle Damenski gemeinsam haben: maximale Performance für die Frau! Dafür sind Skiflex und Montagepunkt perfekt auf die weibliche Anatomie abgestimmt und die Ski leichter und komfortabler konstruiert. Auch die Designs sind entsprechend gestaltet: von Frauen, für Frauen. 

Auch für die Weltmeister von morgen macht Kästle keine Kompromisse in Sachen Qualität. Das Maskottchen “Holly” der KX-Linie erleichtert die ersten Skifahrer-Schritte und sorgt für Fahrspaß von Beginn an. Zusätzlich wurden die hochwertigen Kästle Junior Ski (JX-Linie) für motivierte Kids konzipiert, die auf der Piste, im Gelände oder zwischen den Torstangen den Spaß und die Herausforderung suchen. Schneller Lernfortschritt ist mit diesen Fun-Geräten garantiert. 

Im Freeride-Bereich präsentiert Kästle vier neue FX Modelle, die mit der neuen TRI-Technology – bestehend aus 3D-Shape, Triple Woodcore und Wickelkern – für maximale Kraftübertragung, Stabilität und perfekten Auftrieb im Gelände sorgen. 

Abgerundet wird das Portfolio durch die neue karbonverstärkte Pistenmodelllinie PX sowie einer Limited Edition – Kenner wissen bereits, dass diese exklusiven Ski jährlich auf 500 Stück limitiert sind. 

Die FX und PX Modelllinien setzen auf das neue, zweistufige Hollowtech 3.0. Diese patentierte, einzigartige Schlüsseltechnologie spart zusätzliches Material ein. Dadurch wird das Rückstellverhalten des Skis um bis zu 30 % schneller, der Ski läuft ruhiger, die Kanten greifen maximal, das Einlenken ist präziser und das Gesamtgewicht wird reduziert. 

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