IRONMAN Maastricht-Limburg – das Triple, Teil 7

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Wellness für den Körper und die Seele. Das gehört genauso zur Vorbereitung für einen großen Wettkampf wie die Trainingseinheiten. Der IRONMAN Maastricht-Limburg rückt immer näher. Das viele Training zehrt an Körper und Seele.

Den Kopf beziehungsweise die Seele bekomme ich persönlich bei Hundepspaziergängen und Meditation einigermaßen auf die Spur. Doch nicht einmal mehr vier Wochen vor dem großen Tag, vor dem IRONMAN Maastricht-Limburg, zeigt mein Körper immer wieder, dass er mir die Belastung im Training ein wenig übel nimmt. Vor allem seit meinem spontanen Start beim Fidelitas Nachtmarathon in Karlsruhe Mitte Juni zwickt und zwackt es überall. 

Wie gut, wenn man in dem Fall den Physiotherapeuten seines Vertrauens hat. Schon letztes Jahr begleitete mich das Team von helfers.physio in Malsfeld im Vorfeld vor dem IRONMAN. Danach intensivierte sich der Draht zu helfers.physio weil ein Bänderriß im Knie, den ich mir in Maastricht zugezogen hatte, behandelt werden wollte. Für meinen Geschmack dauerte die Lauf- und Radpause viel zu lange und ich hatte schon das Gefühl, dass mir vor lauter Schwimmen Flossen wuchsen, aber der Erfolg gab Daniel Helfers recht. Topfit kam ich aus dem Winter und bis dato gab es auch keinen Anlaß, die Dienste meines Physiotherapeuten in Anspruch zu nehmen. Trampolinspringen, Blackroll und viele Übungen mache ich wie gelernt Zuhause. Doch wenn ohnehin die großen Zweifel am Unternehmen IRONMAN sich immer wieder in den Vordergrund drängen, macht der Schmerz munter mit. 

Also mache ich einen Termin mit Daniel Helfers. Wie immer ist helfers.physio ein Ort wo ich Ruhe finde, ein Ort an dem ich mich wohl fühle und an dem ich mich allerbestens aufgehoben fühle. Hundertprozentiges Vertrauen in das Handwerk des Physiotherapeuten habe ich. Während Daniel meinem Knie zu Leibe rückt, welches mir seit dem Nachtmarathon ein paar Schmerzen und Sorgenfalten bereitet, plaudern wir. Ich frage, was wir denn noch so tun könnte vor dem IRONMAN und erhalte als Antwort ein klares Statement.

„Deine Muskulatur ist gut, da würde ich außer Blackroll, Stabi und Dehnen nichts machen. Ich könnte noch die Lymphen ausstreichen, den Fluss der Flüssigkeit verbessern und somit die Wasserablagerungen in den Gelenken verringern. Aber sonst? Massieren wäre kontraproduktiv, da der Muskeltonus aufrecht erhalten werden muss bis zum Wettkampf. Wenn ich Dich massiere, ist das zwar entspannend für Dich, aber in der Vorbereitungsphase, in der Du jetzt bist, nimmt das den Schwung raus. Da geht Dein Körper in den Urlaub. Du musst aktiv bleiben, die Spannung muss aufrecht erhalten bleiben. Wechselduschen wären noch gut und Eis, wenn was schmerzt. In der Woche vor dem IRONMAN Maastricht-Limburg können wir noch schön den Körper „ausstreichen“, das macht auch Sinn. Aber hauptsächlich für den Kopf. Wir Physiotherapeuten sind oft mehr Psychotherapeuten. Die Athleten verlassen sich auf uns.“

Soweit die Worte des Mannes “mit den magischen Händen”. Genau das kann ich bestätigen, denn Daniel’s Worte sind für mich eine klare Richtlinie. In dem Fall der Beweis, dass ich wohl ziemlich viel richtig gemacht habe in der Vorbereitung. Und so war die Stunde, die ich bei meinem Physiotherapeuten verbracht habe, einmal mehr sehr wertvoll und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Und was soll ich sagen? Die folgenden Trainingseinheiten liefen sehr gut. Der Weg nach Maastricht ist also bereitet.

Und bis zum Wettkampf schaue ich mir ein wenig Entspannung und Wellness von den Hunden ab und verfolge eifrig meinen Trainingsplan. Für Kurzentschlossene sei noch einmal erwähnt, dass sowohl Staffel- als auch Einzelstarter noch die Chance haben sich anzumelden für dieses wirklich einzigartige Abenteuer IRONMAN Maastricht-Limburg.

Next Step: Der letzte Schliff

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