Imposante Wettkämpfe beim zehnjährigen Jubiläum im Kaukasus 

0
191

Mehr als 400 Athleten zeigten Willen, Durchhaltevermögen und Leidenschaft beim Red Fox Elbrus Race 2018 im Kaukasus.

Das zehnte Internationale Festival des Extremsports, das Red Fox Elbrus Race, ist zu Ende gegangen. In der Woche vom 01. bis zum 08. Mai kämpften sich Athleten und Bergsteiger aus der ganzen Welt unter extremen Bedingungen in fünf unterschiedlichen Wettbewerben auf den höchsten Berg Europas. 

Neuheit zum Eventauftakt 
Den Auftakt in diese highlightreiche Woche bildete gleich eine Neuheit. Bei Traumwetter stand das Ski Monsters Race, ein 43 Kilometer langes Skitouren-
Teamrennen an. Dabei galt es unter anderem den Gipfel des Mt. Elbrus auf 5.642 Meter zu erklimmen und auf den eisigen Flanken des vergletscherten Vulkans wieder bergab zu fahren. Bei den Damen konnten die österreichische Skibergsteigerin Johanna Erhard und die Olympiateilnehmerin im Skilanglauf in Sotschi, Veronika Mayerhofer, in 10:09:58 Std. das Rennen für sich entscheiden. 

Das Red Fox Elbrus Race: eine ganze Woche Bergspektakel 
Für alle Teilnehmer war die Zielsetzung klar: Die Qualifikation für das SkyRace® und den SkyMarathon® durch die Teilnahme am Vertical Kilometer®. Wer beim Vertical unter zwei Stunden bleibt, kann sich auf ein weiteres Rennen freuen. Daher legten die Sportler beim teilnehmerstärksten Wettkampf 1.000 Höhenmeter vom Start bis zur Skistation auf 3.450 Meter in möglichst kurzer Zeit zurück. Zwei Russen feierten einen Doppelsieg und setzten sich in einem packenden Sprint kurz vor dem Ziel vor dem Österreicher Dominik Salcher durch, der beim SkyMarathon® zwei Tage später noch für ein spektakuläres Rennen sorgen sollte. 

Österreichische Meisterleistung beim SkyMarathon® 
In der Königsdisziplin, dem SkyMarathon®,siegte der 26-Jährige Dominik Salcher aus Hopfgarten mit einer wahren Meisterleistung und kam nach nur 3:29:26 Std. im Ziel an. Damit beendete er das Rennen fast zehn Minuten schneller als der Zweitplatzierte Shyngys Baikashev. Der Kasache benötigte 3:38:50 Std. für den Auf- und Abstieg. Der Russe Vitaly Shkel komplettierte das Podium als Dritter. Ausgepowert und glücklich am Ziel resümierte Salcher, der nun den Titel „Mr. Elbrus 2018“ trägt: „Wow, was für ein Abenteuer und sensationelles Rennen. Ich bin nächstes Jahr hier garantiert wieder am Start.“ Dabei fand das Rennen unter schwierigen Voraussetzungen statt: Aufgrund der extremen Wetterbedingungen musste die Jury noch während des Rennens die Strecke ein wenig verkürzen, sodass es zum Schluss nicht hinauf zum Gipfel auf 5.642 Meter, sondern lediglich bis zum Sattel auf 5.350 Meter und wieder hinab zum Ziel auf 3.780 Meter ging. 

Schneeschuh-Rennen als Abschluss des Red Fox Elbrus Race 2018 
Den Abschluss der Rennwoche bildete wie immer das Schneeschuh-Rennen – die Red Fox TSL Challenge. Im Gegensatz zu den anderen Wettbewerben am vergletscherten Vulkan Mt. Elbrus ist der Schneefall hier ein großer Vorteil für die Teilnehmer. Doch wie auch beim SkyMarathon® machte es die Witterung den Athleten nicht leicht. Statt auf Schnee liefen die Beteiligten im Regen. 

Top-Leistung auch abseits der Strecke 
Bei allen Rennen stand eine mehr als 60-köpfige Crew bereit, darunter viele legendäre und erfahrene Bergsteiger, die sich um Streckenmarkierungen, Verpflegung und vor allem die Sicherheit der Teilnehmer auf der Strecke kümmerte. Von Red Fox Outdoor, deren Gründern Vlad Moroz und Alexander Glushkovski sowie Michael Raab von Laufcoaches.com konnte der hochklassige Sportevent erfolgreich organisiert und durchgeführt werden. Raab zeigte sich begeistert: „Wir hatten dieses Jahr ein klasse Team am Start, sowohl was die Leistungen als auch den Spirit angeht.“ Für die Organisatoren war die zehnjährige Jubiläumsausgabe des Red Fox Elbrus Race ein voller Erfolg. Mit mehr als 400 Athleten aus 22 Nationen wurde erneut der Teilnehmerrekord gebrochen. 

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

zwölf + vier =