Gore Fabrics legt Nachhaltigkeit-Bericht 2018 vor 

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Bild: Gore

Die Fabrics Division von W. L. Gore & Associates (Gore) veröffentlichte ihr „Responsibility Update“ für das Jahr 2018.

Dieser jährlich erscheinende Bericht zeigt u.a., wie Gore Fabrics durch wissenschaftliche Forschung die Entwicklung innovativer Materialien vorantreibt, die den ökologischen Fußabdruck der GORE- TEX Produkte verringern, ohne dabei Kompromisse bei deren Leistungsfähigkeit zu machen. Insbesondere der signifikante Fortschritt bei der Beseitigung sogenannter ökologisch bedenklicher PFCs (PFCEC) ist im Jahr 2018 hervorzuheben. Nachdem Gore Fabrics 2017 sein ehrgeiziges Ziel verkündet hatte, bis Ende 2023 PFCEC aus dem gesamten Lebenszyklus seiner Produkte für Konsumenten zu eliminieren, wurde Anfang 2018 der erste wichtige Meilenstein erreicht: Gore Fabrics brachte GORE-TEX Laminate mit einer neuen dauerhaft wasserabweisenden Imprägnierung („Durable Water Repellency“, DWR) auf den Markt, die erstmals frei von ökologisch bedenklichen PFCs ist. 

Gore Fabrics berichtet im „Update“ auch über den zunehmenden Einsatz recycelter und spinndüsen-gefärbter Materialien in GORE-TEX Produkten sowie über eine neue Methode zur Kalkulation von Life Cycle Costing für seine technisch orientierten Anwendungen. 2018 trat Gore Fabrics zudem der Initiative “Make Fashion Circular” bei, die globale Outdoor- und Mode-Marken in dem Ziel vereint, nach neuen Wegen für eine Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie zu suchen. Wie Gore Fabrics‘ Ökobilanz-Studien (“Life Cycle Assessment”) zeigen, ist die Verlängerung der Lebensdauer eines Produktes nach wie vor der beste Weg um dessen ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu verringern. Neben dem Fakt, dass sie dauerhaft funktionsfähig sein sollten, spielt bei Funktionsprodukten auch ihre sorgfältige Pflege eine wichtige Rolle. Um Endverbrauchern zu helfen, die Lebens- und damit auch Nutzungsdauer ihrer GORE-TEX Bekleidung zu verlängern, startete Gore Fabrics im Jahr 2018 das Pilot-Projekt „Wash & Care“. Außerdem unterstützte Gore Fabrics in der Wintersaison 2017/2018 die “Worn Wear Tour” von Patagonia, die Outdoor-Fans ebenfalls helfen soll, die Lebensdauer ihrer GORE-TEX Produkte durch fachgerechte Reparatur zu verlängern. 

Der Bericht umfasst außerdem eine Zwischenbilanz zu den Aktivitäten des Unternehmens, seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Vor drei Jahren hatte Gore Fabrics damit begonnen, ein mehrstufiges, über mehrere Jahre angelegtes Programm zur Umsetzung seiner „Richtlinien zur Sozialverantwortung“ („Guidelines for Social Responsibility, GSR“) auszurollen. Dieses Programm soll sicherstellen, dass sich die Ziele von Gore Fabrics hinsichtlich seiner sozialen Verantwortung mit denen seiner Kunden und Zulieferer decken, indem vor allem das Leben jener Arbeiter verbessert werden soll, die die Materialien von Gore Fabrics zu Jacken, Schuhen oder Accessoires verarbeiten. Bernhard Kiehl, Gore Fabrics Sustainability Leader, sagt: “2018 haben wir ‚Code Alignment‘ mit allen Lizenznehmern unseres Endkonsumentengschäfts erreicht. Konkret bedeutet das, dass Hunderte von Gore Fabrics Kunden entweder unsere ‚Richtlinien zur Sozialverantwortung‘ unterzeichnet haben oder auf einen eigenen Verhaltenskodex verweisen können, der die Standards unserer Industrie erfüllt. Wesentliche Fortschritte in dieselbe Richtung haben wir übrigens auch mit unseren Geschäftspartnern erzielt, die Schutzbekleidung für professionelle Anwender herstellen.“ 

Das “Gore Fabrics Responsibility Update 2018” wirft außerdem einen Blick auf zwei Freiwilligen- Initiativen, bei denen Gore Associates mit Unterstützung ihres Unternehmens aktiv wurden: die Gore Initiative “Bike-To-Work”, bei der Associates Spendengelder in Höhe von 10.000 Euro „erstrampelt“ haben, sowie das „Bergwaldprojekt“ in den Bayerischen Alpen. Schließlich stellt das „Update“ mit Stefan Glowacz und Greg Hill noch zwei Athleten aus dem GORE-TEX-Team vor, die zwar unterschiedliche Expeditionen absolviert, aber dabei dasselbe Ziel haben, nämlich ihren jeweiligen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. 

Mehr über W. L. Gore & Associates GmbH

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