Andi Böcherer triumphiert in strömendem Regen

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Photo by Pablo Blazquez Dominguez/Getty Images for IRONMAN

Beim Ironman 70.3 Pays d‘Aix in Südfrankreich durfte der Freiburger Andi Böcherer eine Woche nach seinem Sieg beim Buschhütten Triathlon erneut jubeln.

Bei schwierigen Wetterbedingungen gewann er das Rennen nach 3:53:09 Stunden souverän vor den Franzosen Denis Chevrot (3:58:27 Stunden) und Kevin Maurel (3:58:43 Stunden). Nach taktischem Schwimmen in der Spitzengruppe fiel die Vorentscheidung schon nach wenigen Radkilometern der anspruchsvollen Strecke mit 1.200 Höhenmetern.

Photo by Pablo Blazquez Dominguez/Getty Images for IRONMAN

Zunächst blieb eine größere Gruppe auf den flachen ersten 15 Kilometern zusammen, doch dann kam der erste Anstieg des Tages. Und plötzlich war Böcherer allein vorn. „Ich habe nicht attackiert, sondern einfach in meinen Klettermodus geschaltet. Und damit habe ich die anderen unerwartet früh und klar stehen lassen.“

Nach 31 Kilometern hatte der 35-Jährige bereits einen Vorsprung von 90 Sekunden, nach 60 Kilometern waren es drei Minuten und am Ende der Radstrecke, die er in 2:09:44 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,6 km/h fuhr, über sechs Minuten – trotz einsetzenden Regens. „Ich hatte bergab das Glück, dass ich die ersten schwierigen Kurven noch bei einsetzendem Regen nehmen konnte, danach ging es dann richtig los.“

Da allerdings war Böcherer bereits auf dem Halbmarathon. „Beim Laufen habe ich mich richtig gut gefühlt und bin auch erstmal ein hohes Tempo angegangen.“ Die erste Zwischenzeit nach fünf Kilometern erreichte Böcherer dann in strömendem Regen auch in weniger als 16 Minuten. „Irgendwann bekam ich von meinem Coach Lubos Bilek die Ansage, ein wenig Tempo rauszunehmen und konnte so die letzten Kilometer ziemlich stressfrei herunterspulen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen und meiner Form. Buschhütten und Aix haben gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Vor allem beim Laufen habe ich mich heute sehr stark gefühlt. Das waren Welten im Vergleich zum ersten Rennen auf Gran Canaria.“

In den nächsten Wochen stehen jetzt erst einmal Erholung und Training an, bevor mit dem Ironman 70.3 Kraichgau, der Challenge Heilbronn und der Ironman-EM in Frankfurt die deutschen Highlights warten.

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