5 Fragen an Tilmann Baum, Management Sales & Athletes Powerbreather

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Tilmann Baum

Den Powerbreather von AMEO hatten wir schon im Test, doch für Tilmann Baum ist der Powerbreather vielmehr als ein Trainingstool wie Baum im Interview erklärt.

1.) Erkläre uns doch einmal ganz kurz, wie es überhaupt zur Entwicklung des Powerbreather gekommen ist und was dieses Schwimmtrainingstool auszeichnet?

Zunächst möchte ich einen Begriff klarstellen: es ist eben nicht nur ein Trainingstool, der Powerbreather ist weit mehr, er ist für den Breiten- und Freizeitsportler ein Sportgerät, um sich mit ihm völlig frei im Wasser bewegen zu können. Am Anfang stand die Vision eines begeisterten Schwimmers und Gesellschafters von AMEO. Ein auf den Balearen lebender Germanist wünschte sich nichts mehr, als dass „der Mensch sich leichter und freier“ im Wasser bewegen könne. Er entwickelte die Idee eines Atemgerätes, das sich perfekt an den Kopf anschmiegt und den Schwimmer jederzeit mit 100% Frischluft versorgt. Den Menschen wieder näher zum Grundelement Wasser bringen, aus dem er letztlich einmal entsprungen ist. Und hierfür ist die Atmung der zentrale Faktor. Die Idee des POWERBREATHER war geboren.

Der Powerbreather zeichnet sich in erster Linie aus, dass durch die innovative Ventiltechnologie und das neu gedachte Gesamtkonzept während des Schwimmens, Tauchens, Schnorchelns oder einfach nur „Planschens“ kein Wasser in den Powerbreather gelangen kann. Durch zwei komplett getrennte Kanäle strömt garantiert nur frische, sauerstoffreiche Luft in die Lungen des Nutzers. Bei allen herkömmlichen Schnorcheln wird CO2-haltige Ausatemluft mit der Einatemluft vermengt. Sehen Sie: wir als AMEO wollen dem Nutzer des Powerbreather nicht vorschreiben, was er im Wasser mit dem Powerbreather machen kann oder auch nicht machen sollte. Das ist ja gerade das Faszinierende am Powerbreather: man kann mit ihm alles machen, außer beim Tauchen auch unter Wasser atmen. Die Botschaft des Powerbreather ist: entdecke die Freude im Wasser zu sein, jeder, auch diejenigen Menschen, die heute Wasser-scheu sind und das ist eine sehr große Anzahl der Menschen, wenn nicht gar die Mehrheit.

Bild: Powerbreather

2.) Wie genau funktioniert es, dass beim Einatmen frische Luft zugeführt wird und was muss bei regelmäßiger Nutzung beachtet werden?

Durch die innovative Ventiltechnologie in den beiden Tubes strömt die frische Luft in die Lungen. Die Ausatmung erfolgt über das Mundstück und die sogenannte Air Junction direkt nach unten ins Wasser. Der Ausatem-Kanal ist somit vom Einatem-Kanal getrennt. Eine Vermischung von ausgeatmeten CO2 mit der einströmenden Luft ist ausgeschlossen. Bei der Nutzung des Powerbreather muss nichts beachtet werden, lediglich für die ersten Minuten sollte man sich etwas Zeit nehmen, um das Manual und die darin aufgezeigten Tipps in Ruhe zu lesen. Dann ist von Anfang an der richtige Einstieg mit dem  Powerbreather gewährleistet. Unabhängig davon, was man mit dem Powerbreather machen möchte, er sollte nach jedem Einsatz mit klarem Wasser ausgespült werden. Weiter müssen die Speed Vents von den D-Tubes abgezogen werden. Somit kann der Powerbreather gut von innen abtrocknen und der Nutzer wird einige Jahre mit seinem Powerbreather ob als Sport- oder Trainingsgerät seine Freude haben können.

Bild: Powerbreather

3.) Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Powerbreather beim Schwimmtraining einzusetzen und ihr habt dazu auch einige Videos. Des Weiteren sollte man vor der ersten Nutzung einige Dinge beachten. Wo soll der interessierte Konsument sich eurer Meinung nach für den Powerbreather informieren? Reicht hier das Internet als Informationsquelle oder ist der versierte Fachhändler gefragt?

Es gibt ausreichend Anschauungsmaterial rund um den Powerbreather (Homepage, YouTube, Bedienungsanleitung,…), um die ersten Schritte erfolgreich zu bestreiten. Natürlich ist der Weg zum versierten Fachhändler auch zu empfehlen. Durch seine Kompetenz kann dieser vor Ort Rede und Antwort stehen. Die meisten Fachhändler von uns haben den Powerbreather auch bereits selbst getestet und können somit auch mit ihren Erfahrungen den Kunden zur Seite stehen.

Bild: Powerbreather

4.) Wir haben in unserem Praxistest im Mai den Powerbreather eher für den ambitionierten Schwimmer oder Triathleten eingestuft. Welche Zielgruppe habt ihr selbst im Auge und mit welchen konkreten Maßnahmen soll diese angesprochen werden?

Wie bereits eingangs erwähnt, der Powerbreather ist für alle Menschen gedacht, die gerne Schwimmen, Schnorcheln oder auch einmal Abtauchen wollen. Für die genannten ambitionierten Schwimmer oder Triathleten ist der Powerbreather ein Trainingsmittel und ein Atemtrainer. Für die, die mit dem (Kraul)Schwimmen beginnen wollen, ist der Powerbreather die perfekte Schwimmhilfe. In diesem Fall kann man sich zu 100% auf seine Arm- und Beinbewegung konzentrieren. Eine gern geäußerte Sorge, dadurch nicht das Atmen zu erlernen, ist unberechtigt. Dadurch, dass ich mich durch Nutzung des Powerbreather auf meine Arm-Beinbewegung fokussieren kann, erlerne ich auch die Rotation um die Längsachse. Diese wiederum ist elementar für eine „flüssige Atmung“. D.h. bei der Rotation um die Längsachse dreht automatisch die Schulter, was dann nach dem Erlernen dieser, die Atmung automatisch einleitet. Ein wichtiger Aspekt muss beim Schwimmen beachtet werden: der Wasserwiderstand. Je höher dieser ist, desto mehr Kraft muss ich aufwenden, um mich in dem nassen Element nach vorne zu bewegen. Der Powerbreather unterstützt hierbei den Schwimmer wesentlich. Er kann dann selbst entscheiden, ob er künftig immer mit dem Powerbreather im Pool, See oder Meer kraulen möchte, oder immer wieder temporär im Training. Der Powerbreather ist aber so konzipiert, dass man eben immer mit dem Powerbreather schwimmen kann und somit die neue Art das Schwimmens zu erleben.

5.) Wenn Du einen Blick in die Zukunft wirfst: Mit welchen Weiterentwicklungen ist zu rechnen oder wird sich euer Angebot auf die Vermarktung des Powerbreather beschränken?

Im Augenblick ist der Powerbreather im Bereich Schwimmen und aktives Schnorcheltauchen einzigartig und wird dies wohl auch langfristig aufgrund internationaler Patente bleiben. Es gibt derzeit für die genannten Einsatzbereiche keine vergleichbaren Produkte (z.B. Schwimmschnorchel, Schnorchel oder Vollgesichtsmasken). Alle genannten Produkte sind von ihren Einsatzgebieten beschränkt. Unser Fokus liegt im Augenblick auf der Vermarktung des Powerbreather und der Verbreitung seiner Botschaft. Der Powerbreather kann ein echter „Game changer“ werden, was die Art und Weise betrifft, sich als Mensch im Wasser bewegen zu können, nämlich völlig frei, furchtlos vor jeglichem Verschlucken. Aufgrund des fast unendlichen Einsatzgebietes des Powerbreather, sind wir erst am Anfang unserer Reise. Bisher sind wir im Schwimm- und Triathlonsport bekannt und das im Wesentlichen nur in Deutschland und auch zunehmend in Österreich. Aber der Breiten- und Freizeitsportler hat noch nie etwas vom Powerbreather gehört. Dies zeigt z.B. die riesige Resonanz anlässlich der FIBO. Weiter haben wir einen sehr positiven Schub in Österreich durch eine Start-up- Sendung erfahren. Dadurch konnten wir u.a. auch zwei erste große Sport-Filialisten – GIGA SPORT und HERVIS – gewonnen. Diese Resonanz zeigt uns bereits heute, dass dieses Produkt ein sehr großes Potential und somit auch für den stationären Handel hat. Auf die Hebung dieses Potentials wollen wir uns als Firma in den nächsten Jahren voll und ganz konzentrieren.

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