120 Minuten Abenteuer bei der Banff Mountain Film Festival Tour 2018

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Bild aus Imagination, Jake Dyson

 

Das Banff Mountain Film und Book Festival zählt zu den renommiertesten Outdoorfilm-Festivals der Welt und geht ab Februar auch in Deutschland auf Tour.

Seit mittlerweile 42 Jahren steht das kanadische Städtchen Banff alljährlich im Herbst ganz im Zeichen der sogenannten „Outdoor Oscars“. Im Anschluss geht eine Auswahl der prämierten Filme auf Weltreise und zaubert spannende Abenteuer- und Outdoorgeschichten auf die große Leinwand. Ab Februar 2018 kommt die Banff Tour mit brandneuem Programm – bestehend aus 8 Filmen mit einer Gesamtlänge von ca. 120 Minuten – nach Deutschland und Österreich sowie in die Schweiz und die Niederlande. Rund 100 Veranstaltungen stehen in den vier Ländern bis Mitte Mai 2018 auf der Agenda. Der Deutschland-Start ist am 23. Februar in München. Alle weiteren Termine gibt es unter www.banff-tour.de.

Ben Page

The Frozen Road
Ein Mann, ein Rad und die Einsamkeit. Mit der Durchquerung des Yukon Territory auf dem Fahrrad steht Ben Page aus England die kälteste Etappe seiner Weltumrundung bevor. Inspiriert von den Abenteuergeschichten des legendären amerikanischen Autors Jack London folgt der 22-Jährige dem Ruf der Wildnis und macht sich auf den langen Weg zur Inuit-Siedlung Tuktoyaktuk: quer durch ein riesiges Wolfsgebiet, allein auf verschneiten Straßen bei Temperaturen von Minus 30 Grad.

Imagination: Tom Walfisch
Zuviel los auf der Piste und der Funpark ist auch noch überfüllt? Dann bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als seinen Playground zu verlagern. Zum Beispiel ins Zentrum von Nelson, British Columbia – und dabei kleine Men- schen mit großen Augen in Staunen zu versetzen. „Imagination: Tom Wallisch“ ist eine Hommage an den 2014 verstorbenen Freeskier JP Auclair und sein „All.I.Can“-Street Segment aus dem Jahr 2011. Eine geniale Vorlage für Tom Wallisch, der JPs Ski-Performance nun noch einmal neu interpretiert.

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Edges
Yvonne Dowlen ist auf der Eisbahn großgeworden und liebt das Schlittschuh- laufen über alles. Noch mit über 90 Jahren dreht die Amerikanerin mehrmals in der Woche ihre Runden auf dem Eis. Fast so wie damals, als sie als Eiskunst- läuferin in großen Revueshows aufgetreten ist. Einen Grund, mit dem Eislaufen aufzuhören, gibt es für Yvonne nicht. Nicht nur, weil es ihr geholfen hat, mehrere Krisen in ihrem Leben zu überstehen, sondern auch, weil es ihr mittlerweile leichter fällt als normales Laufen.

Chris Eyre Walker

Dreamwalkers – The Faroers Project
Die Färöer Inseln sind der wohl stürmischste Ort, den man sich fürs Highlinen vorstellen kann. Doch für die Dreamwalkers – eine Gruppe von Highlinern aus Holland – ist die Vorstellung nur allzu verlockend, zwischen den windumtosten Klippen des Archipels eine Highline zu spannen und über die raue See zu balancieren. Bislang ist das noch niemandem gelungen. Und die Dreamwalkers werden schon bald herausfinden, warum.

Mammoth
Vor 2,5 Millionen Jahren bevölkerten Mammuts die sibirische Steppe. Heute sind sie verschwunden. Und mit ihnen ein komplettes Ökosystem. Mit ihrem „Pleistocene Park“ wollen der russische Wissenschaftler Sergey Zimov und sein Sohn Nikita dieses Ökosystem rekonstruieren und die Tiere dort ansie- deln, wo sie im Pleistozän geherrscht haben: in der Tundra. Am liebsten sogar zurückgezüchtete Mammuts. Was klingt wie ein Nostalgieprojekt, ist eine ungewöhnliche Maßnahme gegen den Klimawandel.

Bruno Long

Dreamride 2
Der Traum von Mountainbiker Mike Hopkins geht in die zweite Runde. Dieses Mal entführt ihn sein Unterbewusstsein nach Hawaii, wo er mit seinem Rad die verwunschenen Palmenhaine und Höhlen der Insel erkundet, bevor es ihn mit einem Wimpernschlag ins frostige Kanada verschlägt. Dort geht die wilde Fahrt weiter – durch verschneite Winterwälder und über vereiste Seen. Eine rasante Reise auf zwei Rädern durch fantastische Landschaften und mit jeder Menge Fahrvergnügen.

Renan Ozturk

Denali´s Raven
Die Alaska Range hat Leighan Falley seit ihrer Kindheit fasziniert. Aufgewach- sen in Fairbanks wusste sie schon früh, dass sie ihren Lebensunterhalt einmal in diesen Bergen verdienen würde – zunächst als Mountain Guide, mittlerweile als Buschpilotin. Keine ungewöhnliche Berufswahl: Leighan ist Pilotin in der dritten Generation und bestand ihre Flugprüfung kurz bevor ihre Tochter zur Welt kam. Seither genießt sie fast täglich den Blick von oben auf die Alaska Range, oft genug mit Skye auf dem Rücksitz.

Cedar Wright

Stumped
Beim Klettern hat Maureen Beck die Felswand immer fest im Griff. Trotz einer anatomischen Besonderheit: sie ist ohne eine linke Hand zur Welt gekommen. Doch davon lässt sie sich in keinster Weise aufhalten, weder im Alltag noch beim Sport. Und beweist eindrucksvoll, dass man auch einhändig im Schwierig- keitssgrad 5.12 klettern kann. Zuvor gilt es aber an der Kondition zu arbeiten und die Donuts zum Frühstück wegzulassen. Maureen nimmt die Herausfor- derung an…

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