RECCO® unterstützt im Rahmen eines Sponsor Partnerships die Arbeit der Initiative Snow & AlpineAwareness Camps (SAAC): Bergführer und Snowboardpros informieren bereits seit 1998 in zweitägigen Basis Camps mit Backgroundinfo und Praxis über die alpinen Gefahren abseits der gesicherten Pisten.

    Jährlich gibt es inzwischen knapp 30 Camps in ganz Österreich; bis heute haben mehr als 19.000 Snowboarder und Skifahrer daran teilgenommen. In einem Theorie- und einem Praxisteil lernen die Wintersportler ab 14 Jahren das Einholen und Analysieren von Informationen zur Lawinenlage, zum Wetter, zum Gebiet, zur Gruppendynamik und zur Route als auch Basics zu den Lawinenarten, zu den Geländeformen und den Lawinengefahrenstufen. „Als Hersteller von Notfallausrüstung für Lawinen ist es uns ein Anliegen“, sagt Johan Sauer, Vizepräsident von RECCO AB, „die Konsumenten bestmöglich vorzubereiten und kostenlose Ausbildungen zu unterstützen.“
    Daher ist die Notfallausrüstung natürlich auch ein wichtiger Punkt beim Lehrgang in den Basic Camps: Neben dem LSV-Gerät, einer Lawinenschaufel, einer Sonde, einem Erste Hilfe Set und einem Mobiltelefon werden auch ein RECCO Reflektor, ein Lawinenairbag und ein Helm empfohlen. Die Experten der Bergrettung als auch die Alpinausbilder sind sich zudem einig, dass alle Wintersportler – auch Skifahrer, die nicht planen sich außerhalb der gesicherten Pisten zu bewegen – mit einem technischen Merkmal wie RECCO Reflektoren ausgestattet sein sollten, sodass im Ernstfall jeder rasch von den Bergrettern geortet werden kann. Für den raschen Sucherfolg in der organisierten Rettung von Bedeutung sind daher RECCO® Reflektoren, die in der Bekleidung, im Skihelm oder im Skischuh integriert sind. Die Reflektoren verhindern natürlich keine Lawinen, sie bieten im Notfall aber im Backcountry den Einsatzkräften eine zusätzliche Chance, den Verschütteten genau zu orten.

    Hintergrund
    Rund 120 Personen sterben laut der internationalen Kommission für Lawinenrettung (International Commission for Alpine Rescue ICAR) jährlich in Europa bei Lawinenunfällen; in Österreich waren es im vergangenen Winter 25 Menschen. Fast zwei Drittel davon verunglückten beim Skitourengehen, 30 Prozent waren Variantenfahrer, wie das österreichische Bundesinnenministerium mitteilt. Zurückzuführen sind die Unfälle zum einen auf wetterbedingte Faktoren, die vermehrt zu instabilen Schneedecken und folglich häufiger zu Lawinen führen. Gleichzeitig sind aber viele Freerider und Tourengeher nicht adäquat auf die alpinen Verhältnisse vorbereitet: mit einer oftmals zu großen Risikobereitschaft, einer schlechten Einschätzung der Lawinensituation als auch mit einer ungenügenden Notfallausrüstung bringen sie sich und andere in Gefahr. Der schwedische Hersteller von Rettungssystemen RECCO® rät daher dringlich zur Belegung von Lawinenkursen, um Wissen und Erfahrung zu sammeln und um im Ernstfall nach Verschütteten suchen zu können. Denn: Lawinen sind meistens nicht unvorhersehbar, sie gehenoftmals aufgrund bestimmter Umgebungskriterien anbestimmten Orten und zu bestimmten Zeitenab.

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