
Markus Bär, der Routinier im Team lieferte eine Top-Leistung ab. In dem hochkarätig besetzten Feld steuerte er in 5:20 Stunden den zehnten Gesamtplatz an. „Ich habe meine Form wieder gefunden, das Training macht sich bezahlt. Leider versagte unterwegs meine Federgabel, so dass ich bei den Abfahrten nicht mehr alles geben konnte“ so ein erschöpfter, aber zufriedener Markus Bär. Auf der schönen und abwechslungsreichen Strecke waren 117 Kilometer und 3100 Höhenmeter zu bewältigen. Hervorragend mit der anspruchsvollen Strecke kam auch Andrea Meier zurecht.
Das heiße Wetter und die Anstiege und kamen Andrea Meier entgegen. „Als ich auf der zweiten Runde einige Konkurrentinnen überholen konnte, verlieh mir das Flügel. Mental war ich dann einfach voll auf der Höhe und konnte meinen Stiefel über die volle Distanz durchfahren“ berichtete Andrea Meier. Mit 5:56 Stunden und einem strahlenden Lächeln fuhr die soq.de-endurance Team Pilotin ins Ziel. Platz fünf in der Damenkonkurrenz und der neunte Gesamtplatz waren die Lorbeeren für ein beherztes Rennen.
Für Sebastian Hafner war es der erste Start über eine Marathonlangdistanz. Trotz Magenproblemen in der zweiten Runde meisterte er die lange Distanz in achtbaren 6:01 Stunden und beendete das Rennen auf Platz 39. „Am Anfang lief es richtig gut, doch dann bekam ich Magenprobleme. Kürzere Strecken liegen mir einfach mehr“ bilanzierte Sebastian Hafner
Weniger glücklich gestaltete sich der Rennverlauf für Sven Meier, der das Rennen hochmotiviert anging. Mit dem Rennbeginn setzte Meier sich in einer vorderen Gruppe fest, obwohl das Tempo eigentlich etwas zu hoch war. "Ich wollte heute einfach schauen was geht!“ Doch dann verlor sein Hinterreifen langsam Luft, so dass er anhalten und den Schaden beheben musste. Danach war der gute Rhythmus weg. Auf der zweiten Runde musste er dann mit Krämpfen dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Dazu kamen noch Magenprobleme und ein weiterer Stopp wegen dem defekten Reifen. Mühsam und erschöpft kämpfte er sich in 5:40 Stunden ins Ziel. Mit Platz 47 konnte Sven Meier nicht zufrieden sein. „Ohne die Probleme mit dem Reifen wäre heute auf jeden Fall mehr drin gewesen“ meinte ein etwas enttäuschter Sven Meier im Ziel.
Um sich auf das Rennen in Framersbach vorzubereiten, starteten die vier soq.de-endurance Teamfahrer am Samstag beim 4x4 km langen Teamwettbewerb, in dessen Rahmen auch die Teamwertung der Deutschen Hochschulmeisterschaft ausgetragen wurde. Dementsprechend waren viele hochklassige Fahrer und Fahrerinnen am Start. Durch eine tolle Teamleistung erreichten die vier den fünften Platz. In der Wertung mit einer Dame, welche leider nur für die Hochschulmeisterschaft galt, wurden sie sogar Dritte.
„Die BMC-Bikes waren für das Gelände wie gemacht. Technische Defekte können einen auf einer anspruchsvollen Strecke immer wieder treffen. Sven hatte einfach Pech und auch bei Markus wäre noch mehr drin gewesen, aber das Material wird höchster Beanspruchung ausgesetzt. Insgesamt können wir hoch zufrieden sein. Wir sind weiterhin auf einem guten Weg“ so das Fazit von Teamtrainer Roland Krams.