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18.10.2010 11:25:00

Im Härtetest: Sigma BC 2209 Targa

BC2209 Targa
BC2209 Targa
Einleitung:
Mit dem BC2209 Targa bringt Sigma einen neuen Radcomputer auf den Markt, der in den Bereichen Funktionalität und Einfachheit kaum zu schlagen sein soll. Entgegen der Namensgebung des neuen Bikecomputers, muss sich der Neuling der Neustädter in unserem Härtetest beweisen. Kann er in Sachen Bedienung und Funktion überzeugen? 
 
BC2209 Targa
BC2209 Targa
Der Test:
3, 2, 1…. los! So oder ähnlich könnte ein Vermerk auf der Verpackung des Sigma Sport Radcomputer BC2209 Targa aussehen. Als Sigma-Neuling dürfte das Auspacken, Einstellen und Montieren gerade einmal zwanzig Minuten  in Anspruch nehmen. Geübte schaffen es bereits in zehn Minuten. Besser kann es also nicht losgehen. Kein lästiges Einstellen und Herumgefummel.
Das Gehäuse des BC2209 Targa, wie auch der Speedsensor und Brustgurt machen einen hochwertigen Eindruck, fast wie man es schon von den Neustädtern gewohnt ist.
Wichtiger als Aussehen sind die Bedienung und Funktion. Der BC2209targa lässt sich über vier Tasten schnell und zielgenau bedienen. Der Tastendruck ist optimal, so dass man selbst mit Handschuhen keine Probleme hat, sich durch das Menü zu navigieren. Die entsprechenden Werte lassen sich während der Ausfahrt über die beiden rechten Tasten abrufen. Aktuell zurückgelegten Tageshöhenmeter, Kilometer, Herzfrequenz und Kalorien, die wichtigsten Werte lassen sich genau so einfach abrufen wie zahlreiche weitere Funktionen.

Sehr ist auch das Display, das in allen Situationen deutlich abgelesen werden kann. Gefällt einem der Kontrast des Displays nicht, bietet der BC2209 Targa die Möglichkeit, den Displaykontrast einzustellen. Für manche vielleicht nur eine Spielerei, wenn man jedoch bei verschiedenen Witterungsbedingungen unterwegs ist, sehr nützlich.
Die Anordnung des Displays ist ideal für Radfahrer. Die Geschwindigkeit steht dabei natürlich im Fokus. Im unteren Display lassen sich die weiteren Werte anzeigen. Die aktuelle Höhe wie auch der Puls werden im oberen Display als permanenter Wert angezeigt. Eine perfekte Einteilung, gerade wenn man sich einen Berg hochkämpft und wissen will, wie viele Höhenmeter noch zu fahren sind. So hat man immer einen Anhaltspunkt, über das was man noch vor sich hat und dazu auch noch  den Puls im Auge. Als Besonderheit ist noch zu erwähnen, dass die kumulierten Höhenmeter metergenau aufgezeichnet werden, was nicht bei allen Herstellern der Fall ist.
Der BC2209 Targa kann mit bis zu zwei Rädern genutzt werden. Dabei wird automatisch erkannt, ob man sich mit Rad 1 oder Rad 2 auf den Weg mache. Das lästige neue Einstellen entfällt somit.
Für diejenigen, die sich neben dem Radfahren auch ab und zu die Laufschuhe anziehen, bietet der BC2209 Targa auch die Möglichkeit, diesen am Handgelenk zu tragen. Hierbei sind die Höhenfunktion , die auch beim Wandern genutzt werden kann sowie die Pulsfunktion hilfreich. Dies dürfte allerdings nur zum „schnuppern“ interessant sein. Läuft man regelmäßig, ist ein spezieller Lauf- oder Multisportcomputer zu empfehlen. Doch das ist auch nicht der Schwerpunkt des neuen Sigma. Übrigens: Das passende Armband ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
 
BC2209 Targa
BC2209 Targa
Das Fazit:

Sigma Sport zeigt wieder einmal, wie es gemacht wird. Ein Radcomputer mit reichhaltigem Funktionsumfang und simpel in der Bedienung, ist Sigma Sport einmal mehr gelungen. Zudem ist der BC2209 targa sehr gut verarbeitet und lässt einen in keiner Situation in Stich. Besitzt man mehrere Räder ist das Zubehör auch zu einem vernünftigen Preis erhältlich. Zudem sind die neuen Radcomputer mittlerweile auch auswertbar. Ein Gutschein für die Softwarenutzung liegt ebenfalls bei. So spart man 50 Prozent der normalen Gebühr für die Auswertung am PC. Dieser Bikecomputer überzeugt auf seinem Terrain in jeder Hinsicht.

TEST
Note:1,0
 
 


 

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