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15.04.2010 14:53:00

Im Härtetest: Radcomputer Polar CS500

cs500Einführung: Polar gilt als Pionier im Bereich der Herzfrequenz-Messung und konzentriert sich in seinen Produkten auf die Weiterentwicklung der Herzfrequenz-Variabilität für den sportlichen Menschen. Dabei steht die einfache Nutzung für den täglichen Sport im Vordergrund, die sich in einem breiten Produktangebot für diverse Zielgruppen wiederfindet. Mit dem neuen Radcomputer CS500 möchte Polar erneut die Herzen der Radsportler erobern.
 
Test: Vor oben genanntem Hintergrund ist es kaum noch erwähnenswert, dass selbstverständlich auch der neue Polar Radcomputer CS500 mit der altbewährten  OwnZone-Funktion zur Bestimmung des individuellen Trainingsbereichs ausgestattet ist.
 
Der Kalorienverbrauch lässt sich mit der polareigenen OwnCal-Funktion ermitteln.

Die störungsfreie WIND Datenübertragung dürfte dem ambitionierten Radsportler allerdings besonders viel Spaß machen. Schon bei den Modellen CS600X und RS800CX zum Einsatz gekommen, findet sich die WIND Übertragung zum ersten Mal in einem Polar-Modell, das weit unter der 300,- Euro Grenze liegt. Die WIND Datenübertragung funktioniert beim CS500 übrigens ebenfalls einwandfrei. Externe Störquellen wie Starkstromleitungen oder Hochspannungsleitungen können der Polar Übertragungstechnologie nichts anhaben Übrigens basiert auch das Zubehör wie die Trittfrequenz-Messung oder der Polar Kraft-Leistungsmesser mit der WIND Übertragung. Beides ist also kompatibel mit dem CS500.

Wo wir schon einmal beim Preis sind. Für 239,95 Euro (ohne Trittfrequenz) bekommt man mit dem CS500 viel geboten. Insbesondere für das Auge, denn das Design des neuen Polar ist einfach ein echter Hingucker am Fahrradlenker. Das große und übersichtliche Display lässt alle wichtigen Daten auf einen Blick deutlich erkennen. Ein großer Fortschritt gegenüber dem Top-Modell CS600X, denn mit dem CS500 dürften auch ältere Radsportler die aktuelle Geschwindigkeit und die Kilometeranzeige besser erkennen. Überhaupt mach das Display großen Spaß, denn selbst bei voller Sehfähigkeit, wenn einem zum Beispiel der Fahrwind so richtig in die Augen bläst oder der Schweiß von der Stirn in die Augen läuft, hat man bei kleineren Displays nicht immer alles im Blick. Ein großes Plus also für den CS500, bei dem hinter dem Design auch Sinnvolles für den Aktiven steckt.

In der Praxis haben sich die neuen Rocker-Switch Schalter als sehr angenehm und sicher bei der Bedienung bewährt. Auch die Halterung macht einen sehr guten und robusten Eindruck. Die Bedienung während des Trainings ist aufgrund der großen Tasten in (fast) jeder Situation möglich und so kann man auch während der Fahrt das Display konfigurieren. Der Radcomputer sitzt fest und sicher in seiner Halterung und weist auch bei holpriger Fahrt keine Tendenzen auf, seine Halterung zu verlassen.

Die komplette Bedienung ist „polartypisch“ sehr einfach und auch Ungeübte finden sich mit dem CS500 schnell zurecht. Für alle, die schon mit Polar-Modellen vertraut sind: Die Bedienung ist an den Modellen CS100 und CS200 angelehnt. Wer also mit einem Umstieg liebäugelt, wird sicher keine Probleme mit der Bedienung des CS500 haben. Der integrierte Höhenmesser funktioniert, wie man es gewohnt ist. Auch das Spezialgebiet von Polar, die Herzfrequenz-Messung funktioniert einfach und vor allem absolut zuverlässig. Brustgurt ordentlich anfeuchten und los geht’s. Dabei kann man, je nach Wunsch, die schon erwähnte Polar OwnZone oder auch einfach eigene Herzfrequenzgrenzen einstellen und nutzen. Es ist natürlich auch möglich ganz ohne Herzfrequenz zu trainieren, obwohl genau das ja Polar auszeichnet.

Zwar liegt dem CS500 keine eigene Software zur Auswertung der Trainingsdaten und für eine Trainingsplanung bei (wer darauf Wert legt, sollte doch zum Top-Modell CS600X greifen), allerdings können die Trainingsdaten per DataLink auf die polareigene Webseite polarpersonaltrainer.com überspielt werden. Es besteht auch die Möglichkeit Reminder über diesen Service einzustellen, der einen zum Beispiel daran erinnern könnte, rechtzeitig etwas zu essen oder zu trinken. In diesen Zusammenhang kommt eine wesentliche Neuerung, die Kompatibilität  zu Mac OS X. Oft verlangt und auch oft kritisiert, dass es hier keine Lösung gibt, macht nun Polar die ersten Schritt in Richtung Mac (ab Mai 10 verfügbar). Die zu verwendete Software ist kostenlos auf der www.polarpersonaltrainer.com Seite zur Verfügung gestellt und nennt sich Polar WebSync 2.0. Diese funktioniert ausschließlich mit dem CS500 in Kombination mit dem DataLink. Also auch hier eine Änderung der Übertragungstechnologie. Der DataLink funktioniert problemlos. Es spielt letztendlich keine Rolle mehr, wie man den CS500 am PC liegen hat. Dieser darf in einem Umkreis von 3m entfernt liegen um die Datenübertragung sicher zu stellen. Kurz gesagt, sehr komfortabel. Wie heutzutage fast üblich, muss der Data Link allerdings als Extra erworben werden. Für eine Trainingsübersicht für den ambitionierten Radsportler ist polarpersonaltrainer.com völlig ausreichend.

Fazit:

Der Polar CS500 ist für alle begeisterten Radfahrer bestens geeignet, die zwar eine Auswertungsmöglichkeit haben möchten, aber für die eine detaillierte Trainingsanalyse eher zweitrangig ist. Der CS500 hat andere Vorteile. Natürlich spricht das außergewöhnliche Design nach dem Motto „muss man haben“ absolut an, dazu gesellt sich die einfache Bedienung. In Verbindung mit dem großen Display das beim Rad fahren von großem Vorteil ist, erfüllt der CS500 mit allen für den Radsportler wichtigen Funktionen alle Wünsche.

 
Richtig interessant wird es für Mac Anwender, die ab Mai endlich eine Mac Version bekommen, die mit dem polarpersonaltrainer.com - Portal kommunizieren kann.
Einziger Nachteil beim Neuen von Polar ist, dass die Menüführung ausschließlich in englischer Sprache angezeigt wird. Die Mehrsprachigkeit hat sich Polar beim CS500 gespart. Aber unserer Meinung nach, kein echtes Manko, deswegen alle Daumen hoch für dieses tolle Modell.


 
 
 

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