Die PrimeLite Race von Primus basiert auf einer Luxeon-Rebel-Diode mit einer Leuchtstärke von 140 Lumen und einer Reichweite von 125 Metern. Die Lampe selbst ist am Stirnband befestigt, das externe Batteriefach passt in jede Hosentasche, kann aber auch im Rucksack verwahrt werden. Die Race kann mit alkalinen und Lithiumbatterien als auch mit verschiedenen Arten von wiederaufladbaren Baterien betrieben werden. Die Leuchtdauer beträgt zwischen 3h bei voller Leuchtstärke (125m), 7h bei 50% Leuchtstärke (94m) und 20h bei schwächster Leuchtstärke (68m). Ohne Batterien wiegt die wasserdichte Lampe (IPX7-Standard) samt Batteriefach 196g, mit Batterien (4 AA) knappe 300g. Kostenpunkt: 69,95 €.
Der erste Eindruck:
Robust, ohne großen Schnickschnack! Schmales, straffes Stirnband mit doppelter Anti-Rutsch-Gummierung auf der Innenseite und zwei rundum verlaufenden Reflektorstreifen auf der Außenseite. Schaumstoffschutz an der Innenseite der Lampe um Druckstellen zu vermeiden. Besonders hervor sticht der große On/Off Knopf. Sehr robust wirkendes externes Batteriefach, das durch ein in der länge veränderbares Kabel (wie beim Telefon) mit der Lampe verbunden ist.
Der Härtetest:
Die Lampe sitzt bequem am Kopf ohne zu drücken. Zum Laufen habe ich das Batteriefach an die Hose geklippt. Erste Zweifel, dass ich auf Grund des Gewichts meine eher locker sitzende Hose verlieren könnte bewahrheiten sich glücklicherweise nicht. Alternativ, falls Rucksack am Rücken, ließe sich das Batteriefach auch dort gut verstauen oder eben einfach in der Hosentasche, wenn man weniger schnell unterwegs ist. Vorteil dieses Systems ist sicherlich, dass das Gewicht mit 4 AA Batterien sonst am Kopf recht schwer wäre und auch die höhere Lebensdauer der Batterien bei Kälte, wenn sie dieser nicht direkt ausgesetzt sind. Beim Blick auf den großen Schalter kommen weitere Bedenken auf. Andere Hersteller bauen diese möglichst klein, um versehentliches Einschalten der Lampe zu vermeiden. Hier ist er riesengroß. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Mit Handschuhen ist die Bedienung kein Problem. Und auch versehentlich kann die Lampe kaum an oder aus geschaltet werden, da der Knopf hierfür 2 Sekunden lang gedrückt werden muss. Als kann ich auch diese Bedenken schnell verwerfen.Insgesamt gibt es drei Leuchtstärken. Schon die schwächste Leuchtstärke ist erstaunlich hell und reicht für bekannte und eher breitere Wege oder auch auf schneebedeckten Wegen vollkommen aus. Ist man auf der Suche nach dem Weg in unbekannten und unübersichtlichen Gelände, freut man sich über das Flutlicht der hellsten Stufe. Die Reichweite kann für so eine kleine Lampe nicht besser sein und ist somit absolut ausreichend. Lediglich die Streuung für den Nahbereich mag gewöhnungsdürftig sein. Die Luxeon-Rebel-Diode ist leistungsstark und leuchtet punktuell sehr hell aber eben wenig in die Breite. Wenn man eine breit streuende Linse gewohnt ist dauert die Umstellung etwas, denn schon kleine Kopfbewegungen verändern das Sichtfeld. Durch den schwenkbaren Leuchtkörper lässt sich aber auch der Nahbereich recht ordentlich ausleuchten.Die Leuchtdauer reicht locker, um z.B. bei einem 100 Meilen Lauf einmal durch die Nacht zu laufen. Sollte einem dennoch nachts der Strom ausgehen, ist der Batteriewechsel auch im Dunkeln mit etwas Übung problemlos. Lediglich eine Münze sollte zur Hand sein. Bei meinem ersten Batteriewechsel musste ich leider feststellen, dass die Lampe mit nagelneuen (und getesteten) Varta High Energy Batterien nicht funktioniert. Mit Duracell Batterien jedoch schon. Auch fünfmaliges Ein- und Ausbauen, Testen, etc. schaffte keine Abhilfe. Seltsam, da die Lampe laut Hersteller ja mit so ziemlich allen erhältlichen Batterien und Akkus funktionieren soll.Möchte man die Lampe zum Lesen im Zelt nutzen, sollte man sie unbedingt in den hierfür gedachten Packsack stecken. Durch diesen wird der sonst punktuelle Strahl etwas gestreut. Allerdings ist die Primus Race nicht unbedingt zum lesen gedacht, sondern eher zum Strahlen in weite Ferne. Deshalb eignet sie sich besonders gut für Sportarten, bei denen der Kopf relativ ruhig gehalten wird wie z.B. Radfahren, Wandern und langsames Laufen.
Fazit: Die Primus PrimeLite Race Stirnlampe glänzt durch ihr sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis und ihre hervorragende Leuchtweite für eine Lampe dieser Größe. Kleine Abstriche muss man jedoch im Nahbereich durch die geringe Streuung in Kauf nehmen.
Der Härtetest:
Die Lampe sitzt bequem am Kopf ohne zu drücken. Zum Laufen habe ich das Batteriefach an die Hose geklippt. Erste Zweifel, dass ich auf Grund des Gewichts meine eher locker sitzende Hose verlieren könnte bewahrheiten sich glücklicherweise nicht. Alternativ, falls Rucksack am Rücken, ließe sich das Batteriefach auch dort gut verstauen oder eben einfach in der Hosentasche, wenn man weniger schnell unterwegs ist. Vorteil dieses Systems ist sicherlich, dass das Gewicht mit 4 AA Batterien sonst am Kopf recht schwer wäre und auch die höhere Lebensdauer der Batterien bei Kälte, wenn sie dieser nicht direkt ausgesetzt sind. Beim Blick auf den großen Schalter kommen weitere Bedenken auf. Andere Hersteller bauen diese möglichst klein, um versehentliches Einschalten der Lampe zu vermeiden. Hier ist er riesengroß. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Mit Handschuhen ist die Bedienung kein Problem. Und auch versehentlich kann die Lampe kaum an oder aus geschaltet werden, da der Knopf hierfür 2 Sekunden lang gedrückt werden muss. Als kann ich auch diese Bedenken schnell verwerfen.Insgesamt gibt es drei Leuchtstärken. Schon die schwächste Leuchtstärke ist erstaunlich hell und reicht für bekannte und eher breitere Wege oder auch auf schneebedeckten Wegen vollkommen aus. Ist man auf der Suche nach dem Weg in unbekannten und unübersichtlichen Gelände, freut man sich über das Flutlicht der hellsten Stufe. Die Reichweite kann für so eine kleine Lampe nicht besser sein und ist somit absolut ausreichend. Lediglich die Streuung für den Nahbereich mag gewöhnungsdürftig sein. Die Luxeon-Rebel-Diode ist leistungsstark und leuchtet punktuell sehr hell aber eben wenig in die Breite. Wenn man eine breit streuende Linse gewohnt ist dauert die Umstellung etwas, denn schon kleine Kopfbewegungen verändern das Sichtfeld. Durch den schwenkbaren Leuchtkörper lässt sich aber auch der Nahbereich recht ordentlich ausleuchten.Die Leuchtdauer reicht locker, um z.B. bei einem 100 Meilen Lauf einmal durch die Nacht zu laufen. Sollte einem dennoch nachts der Strom ausgehen, ist der Batteriewechsel auch im Dunkeln mit etwas Übung problemlos. Lediglich eine Münze sollte zur Hand sein. Bei meinem ersten Batteriewechsel musste ich leider feststellen, dass die Lampe mit nagelneuen (und getesteten) Varta High Energy Batterien nicht funktioniert. Mit Duracell Batterien jedoch schon. Auch fünfmaliges Ein- und Ausbauen, Testen, etc. schaffte keine Abhilfe. Seltsam, da die Lampe laut Hersteller ja mit so ziemlich allen erhältlichen Batterien und Akkus funktionieren soll.Möchte man die Lampe zum Lesen im Zelt nutzen, sollte man sie unbedingt in den hierfür gedachten Packsack stecken. Durch diesen wird der sonst punktuelle Strahl etwas gestreut. Allerdings ist die Primus Race nicht unbedingt zum lesen gedacht, sondern eher zum Strahlen in weite Ferne. Deshalb eignet sie sich besonders gut für Sportarten, bei denen der Kopf relativ ruhig gehalten wird wie z.B. Radfahren, Wandern und langsames Laufen.
Fazit: Die Primus PrimeLite Race Stirnlampe glänzt durch ihr sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis und ihre hervorragende Leuchtweite für eine Lampe dieser Größe. Kleine Abstriche muss man jedoch im Nahbereich durch die geringe Streuung in Kauf nehmen.







