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19.03.2012 15:34:00

Im Härtetest: Garmin Forerunner 910XT

Einleitung:Garmin Forerunner910XT front HERZ

Ein echter Alleskönner für die drei Disziplinen Schwimmen, Rad fahren und Laufen? Ein Trainingscomputer also für Triathleten und Multisportler, der sämtliche  Daten aufzeichnet und dazu verwaltet und der auch beim Schwimmen keine Schwächen hat, sondern dort, wo andere ihre Schwächen offenbaren, seine Stärken ausspielt? Mit dem Forerunner 910 XT präsentiert Garmin einen echten Alleskönner, setzt noch einmal eins drauf und bietet ein komplettes, ja vielleicht sogar das kompletteste Gerät für Triathleten und Multisportler, die es genau wissen wollen. Was steckt in dem Gehäuse, was hinter der Fassade dieses Trainingscomputers, der für trainingsfleißige Triathleten zu einem absoluten Muss und Vorzeigemodell werden will?
 
Der Test:
 
Im Februar oder März sich in unseren Gefilden ins Freiwasser zu stürzen, ist mehr als gewagt. Um einem vorzeitigen Saisonaus vorzubeugen, haben wir es vermieden, die GPS-Genauigkeit des Forerunner 910XT im Freiwasser eingehend zu untersuchen. Das werden wir natürlich nachholen, sobald sich die Wassertemperaturen einem erträglichen Maß annähern. Doch um es vorweg zu nehmen: Warum sollte sich ein Navigationsspezialist und der führende Anbieter von GPS-Sportuhren an eine solche Funktion wagen, wenn sie jeglicher Grundlage entbehrt. Bevor wir also mit unseren Eindrücken des 910XT in medias res gehen, bekommt der Neuzugang in der Garmin-Familie schon einmal ein paar Vorschusslorbeeren.

Garmin Forerunner 910XT Härtetest 02 Garmin Forerunner 910XT Härtetest 03 Garmin Forerunner 910XT Härtetest 04
 
Die verspielt er gleich wieder beim ersten Hinsehen. Eleganz oder edles Design sucht man vergeblich. Aber was ist schon der äußere Schein. Das Sein, die Seele, das Innenleben zählt. Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Äußerlichkeiten, denn der klobige, schwerfällige oder gar klotzige erste Eindruck wird schnell revidiert. Denn das Tragegefühl ist enorm gut, der 910 XT sitzt überaus angenehm am Handgelenk bzw. Unterarm. Auch ein Verdienst des  sehr gut regulierbaren Armands. Das wiederum übrigens hochwertig verarbeitet ebenfalls einen exzellenten Eindruck hinterlässt.
 
Garmin Forerunner 910XT Härtetest 01Schnelligkeit ist in Profikreisen und bei ambitionierten Triathleten gefragt. Der 910XT glänzt durch die simple Menüführung und der sehr leichten Bedienung. Wenn man die Gebrauchsanweisung hinzuzieht, so muss man sich nicht unbedingt vor einem komplexen Werk fürchten. Diese ist leicht verständlich und es muss nicht unnötige Zeit mit dem Studium der eigentümlichen Wissenschaft von Bedienungsanleitungen vergeudet werden.
 
Beim ersten Betätigen der 910XT fällt schon auf: Hier hat sich nicht viel geändert. Die Start/Stopp Tasten sind perfekt erreichbar. Allerdings liegen die Tasten zum Scrollen etwas eng beieinander. Man muss schon genauer hinschauen, ob man nun nach oben oder unten scrollen will - bei schnellen Laufeinheiten oder bei anspruchsvollen Radausfahrten ist das etwas unangenehm, weil es einfach Konzentration fordert, die man für´s Training benötigt.
 
Schon vor dem ersten Training fällt auf, dass sowohl das GPS-Signal als auch des Equipments wie beispielsweise der Brustgurt in Rekordzeit erkannt werden. Das Warmzittern im Winter oder Schweißtropfen im Sommer vor dem eigentlichen Training entfallen also. Man kann gleich mit dem Training durchstarten. Übrigens funktioniert der GPS-Empfang auch tadellos in dicht besiedelten Gebieten. Damit man nicht schon vorzeitig startet, zeigt das Display an, wann die entsprechenden Signale erkannt werden und das Training starten kann.
 
Das GPS ist absolut zuverlässig und arbeitet sehr präzise. Die GPS-Daten haben wir sowohl auf der Laufbahn als auch in freier Natur auf exakt vermessener Strecke überprüft: Dort haben wir keine Abweichungen von den Referenzwerten festgestellt. Auf den Höhenmesser kann man sich ebenfalls zu 100 Prozent verlassen. Neben üblichen Funktionen als Topmodell wie das Herzfrequenz-Bereichstraining, Auto Start-Stopp-Funktion etc. bietet Garmin den sogenannten Virtual Partner. Ein virtueller Trainingspartner, den man sich selbst programmieren kann und mit dem man sich anschließend messen kann. Auch eine bereits gelaufenen und programmierte Strecke lässt sich als virtuelles Wettrennen wieder abrufen. Zur Motivation von Athleten, die viel alleine unterwegs sind, durchaus eine sinnvolle und nützliche Ergänzung. Sehr positiv ist auch die Auto- Lap Funktion, die dem Sportler Tempo und benötigte Zeit im vergangenen, selbstbestimmten Intervall vorgibt. Für Triathleten eine absolut nützliche Einstellungsmöglichkeit ist „Multisport“. Mit Hilfe dieser Funktion verspricht der 910XT den schnellen Wechsel von einer Sportart zur nächsten, zum Beispiel vom Schwimmen zum Radfahren, dann Laufen.  Auch hier fühlt man sich als Triathlet bestens aufgehoben.
 
Beim Schwimmtraining auf der Bahn lässt sich der 910XT als Zügezähler und Streckenzähler verwenden. In der späteren Auswertung auf Garmin Connect sind sogar die verschiedenen Stilarten ausgewertet. Auch diese Funktion findet in unseren Tests viel Beifall, weil es für das Schwimmtraining eine absolute Hilfe in der Analyse desselbigen ist. Wie schon erwähnt, konnten wir aufgrund mangelnder Trainingslageraufenthalte im Süden und der hiesigen Wassertemperaturen leider nicht in heimischen Freiwasser-Gewässern testen.
 
Das Display ist groß und übersichtlich und alle gewünschten Trainingsdaten lassen sich bestens während des Trainings oder des Wettkampfs ablesen. Im Display kann man sich bis zu vier Parameter anzeigen lassen, die perfekt voneinander getrennt sind und sich auch bei voller Belegung des Displays bestens ablesen lassen. Die manuell einstellbare Displaybeleuchtung ist ein weiteres Detail, das den 910XT von der Konkurrenz unterscheidet. So lässt sich beispielsweise beim Training in der Dämmerung die Akkulaufzeit schonen. A propos Akku: Die Akkulaufzeit wird von Garmin mit 20 Stunden angegeben, in unseren Tests hat das der 910XT auch locker geschafft. Viel Zeit also für das Langdistanztraining und mit diesem Polster kommen selbst Hobby-Ironmänner und –frauen locker ins Ziel. Das Aufladen des Akkus erfolgt wie gehabt mittels USB-Anschluss am Computer.
 
Garmin ConnectDie Datenübertragung via USB- Stick oder ANT+- Technologie  erfolgt absolut unproblematisch auch aus größerer Distanz auf den Computer. Die Trainingsdaten werden auf Garmin-Connect hochgeladen und dort erwartet den trainingsbegeisterten Triathleten ein absolutes Auswertungsparadies. Hier wird das eigene Training durch tolle visuelle Darstellung durch Schaubilder und sehr gute und nachvollziehbare Grafiken angezeigt und verdeutlicht. Der ambitionierte oder professionelle Triathlet, der Wert auf eine professionelle Trainingsanalyse legt, ist hier genau richtig. 
 
Fazit:
 
Der Garmin Forerunner 910XT ist ein reiner Trainingscomputer. Dafür spricht auch die Tatsache, dass die Uhrzeit und das Datum im Ruhezustand nicht angezeigt werden. In Sachen Ablesbarkeit des Displays und GPS-Empfang verdient sich der 910XT ein „herausragend“! Darüber hinaus ist er ein perfekter Trainingspartner, der selbst beim Schwimmtraining nicht schlapp macht. Mit seinen Schwimmfunktionen lassen sich sogar Schwimmstile korrigieren bzw. optimieren. Die Menüführung ist leicht und simpel, könnte allerdings durch die Verwendung von Symbolen noch optimiert werden. Optimierungsbedarf besteht auch bei den Scrolltasten, die einfach etwas zu eng beieinander liegen. Aber das Komplettpaket aus Uhr, Herzfrequenzmesser und der Trainingsdatenanalyse über Garmin-Connect bietet für Triathleten ein absolut stimmiges Komplettpaket zu einem herausragenden Preis-Leistungsverhältnis. Der Forerunner 910XT lässt die Herzen von Multisportlern oder Triathleten definitiv höher schlagen.

TEST

www.garmin.de

 

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