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04.03.2013 10:11:00

Im Härtetest: Fenix von Garmin

Garmin Fenix 07

Einleitung:
 
Nicht etwa wie ein Phönix aus der Asche - dazu hat Garmin sich in den letzten Jahren im Bereich Outdoor- und Sportuhren durch ausgezeichnete Produkte einen sehr guten Namen gemacht. Simple Bedienung, Zuverlässigkeit und Qualität sind Markenzeichen, die nicht zuletzt auch durch das Engagement von Garmin im Spitzensport Früchte bei Ausdauersportlern getragen haben. Insofern ist die neue Fenix nicht aus der Asche gestiegen. Und doch setzt die Fenix in Sachen GPS-Navigation Maßstäbe, denn sie ist als Handgelenkscomputer mit allen Möglichkeiten für eine zuverlässige Navigation ausgestattet. Wanderer, Bergsportler, Outdoor-Abenteuer – so definiert Garmin die Zielgruppe für die Fenix. Doch aufgrund ihrer Möglichkeiten ist sie sicher auch für Trailrunner, Langstreckenläufer und Skitourengehen ein interessantes Modell. Aber eigentlich sind wir ja schon beim Fazit. Liegt daran, dass die Fenix uns einfach begeistert hat. Aber jetzt erst einmal zur Sache!
 
Der Test:
 
Viele Funktionen brauchen einfach auch viel Platz und insofern sind Menschen mit schmalen Handgelenken bei der Fenix vielleicht nicht optimal aufgehoben.

Garmin Fenix 05 Garmin Fenix 01

Das Gehäuse ist zwar relativ hoch, die Ausmaße der Uhr sind jedoch überschaubar und im Vergleich zu anderen gängigen funktionsträchtigen Trainingscomputern oder Sportuhren auch nicht ausladender. Die Höhe ist ein nerviges Thema, wenn man mit dem Gerät bei kälteren Temperaturen auch arbeiten will. Zumindest dann, wenn man mit engen Ärmeln zu kämpfen hat, die nur schwer über das Gehäuse zu quetschen sind. Zwar bietet Garmin als Zubehör ein Klettarmband an, das aber wiederum der Ästhetik ein Stück weit widerspricht, denn rein äußerlich betrachtet ist die Garmin Fenix ein wirklich schickes Teil. Es ist wie immer: Man kann nicht alles haben.

Das Display ist überschaubar und auf den ersten Blick sehr gut aufgeteilt. Die Bedienung erfolgt über insgesamt 5 Knöpfe. Blickfang hierbei der in der Mitte farbig abgesetzte orangefarbene Knopf! Noch überzeugender als das Design ist das Innenleben der Garmin. Hier fällt allerdings der erste Kritikpunkt ins Gewicht: Der Druckmoment der Tasten könnte besser gestaltet sein. Man greift zunächst einmal sprichwörtlich etwas ins Leere, ein klarer Druckpunkt wäre angesichts der Funktionsvielfalt der Fenix für den Benutzer absolut wünschenswert. Mit Erfahrung und einer gewissen Eingewöhnungsphase kommt man dann mit der Bedienung der Uhr ziemlich gut klar. Garmin Fenix 06Grundsätzlich sind hier die ausgebufften Garmin-Nutzer klar im Vorteil. Der Aufbau der Menüführung ist wie bei anderen Garmin-Modellen, stellt allerdings auch den neuen User vor keine unlösbaren Aufgaben. Mit etwas Übung findet man sich schnell zurecht.

Kernstück der Fenix ist die Navigation und diese bietet zahlreiche Möglichkeiten: Die klassische Navigation zu Wegpunkten, Routenverfolgung, Tracks und das Ansteuern von speziellen Zielen funktioniert ausgezeichnet und lässt sich mit den Kommandos auf dem Display sehr simpel durchführen. Zuverlässig navigiert die Fenix den Verlorenen auch sicher wieder zurück zum Startort. Die Eingabe von Zielkoordinaten ist genau so möglich wie das Anlegen von Wegpunkten oder die Navigation zu einem speziellen Punkt auf der Karte. Insofern ist die Fenix ein tolles Gerät für alle Geocoacher und Jäger nach versteckten Schätzen. Kommt man einmal vom Weg ab oder schlägt eine falsche Richtung ein, warnt der GPS-Computer mit akustischen Signalen vor dem Weg ins Off. Selbstverständlich zeichnet die Fenix sämtliche Routen auf sowie weitere Profile wie Zeit, Geschwindigkeit, Distanz, Höhe, Temperatur und viele weitere nützliche Informationen. Mit an Bord sind immer die Höhenmessung, die Geschwindigkeit und zurückgelegt Distanz. Schon alleine deswegen ist die Fenix auch für Ausdauersportler interessant. Insbesondere für Trailrunner, die sich gerne fern ausgewiesener Wege auf den Trail machen, sind einerseits die Navigationsoptionen absolut sinnvoll, aber eben zusätzlich auch Daten wie Höhenmessung, Distanz und Geschwindigkeit. Auch die Option zur Herzfrequenzmessung und Trittfrequenzmessung sind gegeben und macht die Fenix gerade für Multisportler zu einer sehr interessanten Alternative.

Garmin Fenix 02 Garmin Fenix 03 Garmin Fenix 04

Die Akkulaufzeiten reichen für einen sportlichen Gebrauch der Uhr. Mit 16 Stunden im GPS-Modus und 60 Stunden im sogenannten UltraTrac-GPS-Modus, der für die „normale“ Navigation völlig ausreicht, können Outdoorfans also schon einmal eine geraume Zeit unterwegs sein. Die Zeiten, die so von Garmin angegeben werden, entsprechen übrigens auch in der Praxisanwendung den tatsächlichen Betriebszeiten. Das Laden erfolgt über eine Ladeklemme sowie die Verbindung per USB auf einen Laptop oder PC oder mit dem mitgelieferten Netzkabel. Rund 2,5 Stunden benötigt die Fenix, bis sie vollgeladen ist. Für den Alltagsgebrauch okay, für Hardcore-Navigierer wäre eine kürzere Ladezeit sicherlich wünschenswert.

Fazit:

Die Fenix von Garmin hat uns als GPS-Navigationsgerät für´s Handgelenk sehr überzeugt. Die Bauweise des Modells ist der Funktionsvielfalt geschuldet. Insofern gibt´s in diesem Punkt statt Kritik Verständnis für die Höhe des Modells. Auch in Sachen Wasserdichtigkeit gibt´s keinen Grund zur Kritik. Bis 50 Meter ist die Fenix wasserdicht. Dem Hinweis des Herstellers zum Verzicht auf Bedienung der Knöpfe unter Wasser sollte zur Sicherheit Folge geleistet werden. Schließlich ist die Fenix keine Tauchuhr und sicher auch nicht die erste Wahl für Triathleten. Diesbezüglich gibt es andere Modelle aus dem Hause Garmin. Verbesserungen sind lediglich bei den Druckpunkten der Bedienungselemente gewünscht. Hier könnte der Druckpunkt einfach satter sein. Die Druckknöpfe sind in jeder Situation gut erreichbar. Insgesamt ist die Fenix ein sehr robustes und hartgesottenes Modell mit kratzfestem Mineralglas, das für viele Abenteuer bereit ist. Die Bluetooth Verbindung zum Smartphone ist eher als Gimmick zu betrachten. Die Stärke der Fenix liegt in der Navigation und in diesem Punkt braucht sie den Vergleich mit reinen Navigationsgeräten nicht zu scheuen. Die Vielfalt der Möglichkeiten und ihre Exaktheit überzeugen am Ende und bieten einer breiten Zielgruppe zahlreiche Informationen, die das Sportler- und Outdoorleben noch sicherer und spannender machen.

TEST

www.garmin.de

 

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