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19.10.2009 10:33:00

Blogger empört über Jack Wolfskin

Eine Empörungswelle geht durch die Blogger-Welt. Jack Wolfskin soll angeblich alle abmahnen, die Pfoten und Tatzenabdrücke als Logo verwenden.Unsere Redaktion hat heute mit Jack Wolfskin in Idstein gesprochen und um eine Stellungsnahme gebeten. Das OutDoor Unternehmen versicherte, die Situation so schnell wie möglich zu klären und heute im Laufe des Tages zu den blog-Artikeln Stellung zu beziehen.




Hier einige Berichte dazu

http://www.werbeblogger.de/2009/10/17/jack-wolfskin-eroeffnet-den-ab mahn-herbst/

http://www.farmblogger.de/archives/1687-Es-gibt-auf-die-Tatzen.ht ml

http://www.blariog.net/2009/10/17/vorsicht-pfotenfreunde-jack-wo lfskin-mahnt-ab/

http://www.myriam-kemper.de/wordpress/

http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2009/10/jack-wolfskin-eroeffnet-abmahn herbst.html

 
Stellungnahme
Abmahnung von DaWanda-Anbietern wegen Markenrechtsverletzungen 19. Oktober 2009
In den letzten Tagen gab es auf verschiedenen Online-Plattformen Äußerungen zu Abmahnungen, die Jack Wolfskin wegen Markenrechtsverletzungen gegen Anbieter auf der Internet-Plattform „DaWanda“ ausgesprochen hat. Diese Vorfälle sind zwar bedauerlich, es handelt sich hier jedoch um eindeutige Markenrechtsverletzungen, auf die Jack Wolfskin zum Schutz der Marke leider mit Abmahnungen reagieren musste.
Die typische Jack Wolfskin Tatze ist als Marke geschützt. Daher dürfen Dritte keine ähnlichen oder identischen Zeichen für ähnliche und identische Waren, wie sie Jack Wolfskin anbietet, im geschäftlichen Verkehr benutzen. Jack Wolfskin als Markeninhaberin hat daher das Bestreben und die Pflicht, die Marke gegen ähnliche Drittzeichen zu verteidigen, da die Marke sonst geschwächt wird. Gemeinsam mit Anwälten prüft Jack Wolfskin in jedem Einzelfall sehr gründlich, ob die Voraussetzungen einer Markenverletzung vorliegen. Im Falle einer Markenverletzung sieht sich das Unternehmen gezwungen, dagegen vorzugehen, um die Markenrechte effektiv zu verteidigen. Der Sachverhalt ist wie folgt: Auf der DaWanda-Plattform wurden verschiedene Artikel mit einem Tatzenabdruck angeboten. Die einzelnen Fälle wurden von Jack Wolfskin in enger Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten eingehend geprüft. Daraufhin wurden nur die Anbieter abgemahnt, deren Produkte die Markenrechte von Jack Wolfskin auch wirklich verletzen. Anbieter, deren Artikel mit Pfotenabdrücken keine Ähnlichkeit zur Jack Wolfskin Tatze aufweisen, können ihre Artikel selbstverständlich weiter unbeanstandet verkaufen. Zudem erfolgten die Abmahnungen auch wirklich nur dann, wenn ein Anbieter im geschäftlichen Verkehr gehandelt hat. Das Merkmal eines Handelns im geschäftlichen Verkehr liegt regelmäßig nur dann vor, wenn in der Vergangenheit Verkäufe in einem gewissen Umfang getätigt wurden, wohingegen Kleinstanbieter, die beispielsweise nur ein oder zwei Produkte pro Jahr verkaufen, natürlich nicht kontaktiert wurden. Leider ist es notwendig, auch verhältnismäßig kleine Anbieter mit einer Abmahnung und entsprechender Kostenerstattung zu kontaktieren. Auch derartige Kleinanbieter sind, wenn sie sich mit ihren Produkten in den geschäftlichen Verkehr begeben, dazu verpflichtet, vor Bewerbung und Verkauf dieser Produkte die Verletzung von Markenrechten Dritter zu überprüfen bzw. auszuschließen. Dies ist in den vorliegenden Fällen nicht erfolgt. Wenn verhältnismäßig kleine Unternehmer abgemahnt werden, wird darauf geachtet, die Kosten möglichst gering zu halten. Normalerweise berechnen sich die Kosten eines Abmahnschreibens nach dem zugrunde liegenden Gegenstandswert, der anhand der verletzten Marke bestimmt wird. Dieser wurde in den vorliegenden Fällen so gering wie möglich angesetzt. Die sich daraus ergebenen Kosten in Höhe von € 991,00 sind für einen Kleinunternehmer noch immer verhältnismäßig hoch, jedoch ist dieser für die Entstehung der Kosten verantwortlich, da er markenverletzende Ware verkauft hat und Jack Wolfskin dadurch zur Verteidigung der Marke gezwungen war. Dabei handelt es sich nicht um eine „Strafzahlung“, sondern um die Kosten, die Jack Wolfskin durch die Einschaltung der Anwälte entstanden sind und die im Falle der begründeten Abmahnung stets vom Markenverletzer übernommen werden müssen. Somit dient die Abmahnung auch einer schnellen und relativ kostengünstigen Beendigung der Angelegenheit. Sie verhindert also zusätzliche häufig weit höhere Kosten im Falle einer Einschaltung der Gerichte.
 
 
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BEITRÄGE ZUM THEMA

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prizewinning@web.de
21.10.2009|12:30
 
T. Neumann
Beitrag 4
 
 
 
Vergiss es, "Anonym" (20.10. 09:24 bzw. 09:25). Jack Wolfskin schießt hier mit Kanonen auf Spatzen. Völlig überzogen und unverhältnismäßig. Markenrechtsverletzung? Man prüfe bitte folgendes beanstandete Produkt auf Markenrechtsverletzung: http://de.dawanda.com/product/3272130-TShirt-Top-Katze-Ball-Pfoten Man bedenke dabei, es handelt sich um Ware, die in Handarbeit und in kleiner Stückzahl hergestellt wird. Welche Reaktionen auch bei langjährigen Markenanhängern Jack Wolfskin damit ausgelöst hat, soll folgender offener Brief dokumentieren: "Mit Befremden musste ich lesen, dass eine meiner liebsten Marken, Jack Wolfskin, unter die Abmahner gegangen ist. Mein erster Gedanke war, dass Sie endlich gegen die Fälscher im grossen Stil vorgehen, die hier in der Ukraine, meinem Wohnort, ihr Unwesen treiben und Ihre Marke massiv schädigen. Das Entsetzen wurde gross, als ich gelesen habe, dass Sie mitnichten gegen diese Fälscher vorgehen, sondern kleine Leute kostenpflichtig abmahnen lassen, die eine Katzenpfote auf ihre selbstgebastelten Sachen sticken. Mir war bislang nicht bewusst, dass Ihre Firma das alleinige Recht am Abbild einer Katzenpfote hat. Und selbst wenn, hätten Sie sich einen Zacken aus der Krone gebrochen, den betreffenden Personen eine Mail oder einen kostengünstigen Brief zu schreiben und so auf Ihre Markenrechte hinzuweisen? Stattdessen hetzen Sie diesen Leuten, die wahrlich kein Vermögen (wenn überhaupt) mit den Produkten verdienen Anwälte auf den Hals, die überzogene Kostennoten produzieren. Ich war bislang sehr überzeugt von Ihren Produkten. So überzeugt, dass ich einmal im Jahr extra von Kiew nach Moskau fahre, um mich dort mit Ihren Produkten einzudecken. In der Ukraine gibt es leider keinen Shop, wo man Ihre Produkte Original erhält. Billige Kopien gibt es aber massenhaft an jeder Strassenecke (die scheinen Sie aber zu tolerieren…). Bei meiner jährlichen Shoppingtour nach Moskau in Ihren Laden lasse ich regelmässig 1500-2500 Euro liegen, da ich für Freunde und Bekannte gleich mit einkaufe und die Sachen in die Ukraine bringe. Der Grund für meine Markentreue zu Ihnen war bislang die Tatsache, dass ich mich mit Ihrer Marke identifiziere. “Draussen zu Hause” ist ein Lebensgefühl, das ich lebe. Auf vielen Wanderungen in der Karpaten oder dem Gebirge auf der Krim waren Ihre Produkte stete Begleiter. Ich kann mich aber nicht mit einer Firma identifizieren, die meint, “kleine Leute von der Strasse” kostenpflichtig abmahnen zu müssen, die lediglich eine Katzenpfote für Bastelarbeiten verwenden. Sie müssen Ihre Marke schützen, keine Frage. Aber wo bitteschön fängt Ihre Marke an und wo endet sie? Meine Katze verletzt Ihre Markenrechte ständig, wenn sie mit dreckigen Pfoten nach Hause kommt und ihre Pfotenspuren überall im Haus auf dem Teppich und den Fliesen hinterlässt. Bewahren Sie sich doch Augenmass und gehen Sie gegen die echten Schädlinge vor, die massenweise gefälschte und minderwertige Waren mit Ihrem Logo auf ukrainischen Basaren vertreiben. Bei diesen Produkten herrscht eine echte Verwechslungsgefahr mit Ihren Produkten und nicht bei gehäckelten Kissen mit einer Katzenpfote drauf. Ich sage es Ihnen offen, ich schäme mich für Ihr Verhalten! Ich habe bislang Ihre Produkte mit Stolz getragen, da sie auch für ein bestimmtes Lebensgefühl standen und gerade hier in der Ukraine habe ich gerne Freunden und Bekannten Ihre tollen Produkte gezeigt, die hier ja nicht zu haben sind. Ihr Verhalten hat so dermassen negativ medial eingeschlagen, dass ich von Bekannten sogar hier in Kiew heute darauf angesprochen wurde: “Du bist doch der Jack Wolfskin Freak hier, findest Du etwa gut, was die da in Deutschland treiben? Sowas unterstützt Du?” Nein! Ihr Verhalten kann ich mit gutem Gewissen nicht unterstützen! Meine einzige Möglichkeit, meine Meinung Kund zu tun ist, Ihnen eine Mail zu schreiben mit meinem Unmut und in Zukunft auf Ihre Produkte zu verzichten. Die Mail wird sie wohl nicht gross interessieren, vielleicht geht sie auch unter. Aber meine jährliche Fahrt nach Moskau im Dezember wird dieses Jahr ausfallen. Sie werden an mir dieses Jahr keine 2000 Euro Umsatz machen. Ich bin überzeugt, dass viele andere treue Kunden ähnlich handeln werden. Der Schaden, den Sie sich selber zugefügt haben mit dieser Aktion ist weitaus grösser als was irgendwelche Leute mit dem Verkauf von gehäckelten Kissenbezügen mit Katzenpfote drauf jemals hätten tun können. Ihre Stellungnahme zu dieser Sache auf Ihrer Webseite ist mir bekannt. Mich würde ganz persönlich Interessieren, warum eine so grosse Firma wie Sie gegen die kleinen Fische vorgeht, die grossen Haie (die Fälscher im grossen Stil) aber weiter schwimmen lässt." Quelle: http://www.werbeblogger.de/2009/10/20/die-fans-von-jack-wolfskin/ Hier wurd kein Hätte JW geahnt, welche Empörung dieses fragw
 
 
mail@sporthuber.com
20.10.2009|09:25
 
H. Kirschner
Beitrag 3
 
 
 
Vergiss es Outdoor_Lena. Du willst auch nicht, dass Deine Rechte verletzt werden, odeR?
 
 
mail@sporthuber.com
20.10.2009|09:24
 
H. Kirschner
Beitrag 2
 
 
 
Sehr gut Jack Wolfskin, richtig gehandelt! Diese Typen meinen, sie können sich alles erlauben!
 
 
i_have_some_questions@yahoo.co.uk
19.10.2009|18:13
 
Outdoor_Lena
Beitrag 1
 
 
 
wenn das die vorgehensweise von jack wolfskin ist, wird eben bei der konkurrenz gekauft. unverschämtheit.
 
 
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